Rotary Schülerwettbewerb Jugend & Technik
Wertvolle Geldpreise locken
Großes Finale am 16. Juni, 18 Uhr, auf Burg Namedy
Andernach/Namedy. Hochzufrieden sind die Initiatoren bei den Rotary Clubs in Neuwied-Andernach, Remagen-Sinzig, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Euskirchen-Burgfey und Adenau-Nürburgring: Genau 73 beeindruckende Arbeiten sind bis Mitte März aus den 5. bis 10. Klassen aller Schultypen (Hauptschulen, Förderschulen, Regionalschulen, Realschulen, Gymnasien und Berufsbildenden Schulen) der Kreise Neuwied, Mayen/Koblenz, Euskirchen und Ahrweiler beim Rotary- Schülerwettbewerb „Jugend & Technik“ eingetroffen. Und die können sich sehen lassen. Eine hochkarätige Fachjury hat unter den zahlreichen Projekten nach Meldeschluss die zwölf Finalisten aus zwölf Schulen ermittelt. Und die werden der Öffentlichkeit in der Endausscheidung und Festveranstaltung am 16. Juni auf Burg Namedy-Andernach präsentiert. Die Rotarier wollen das naturwissenschaftliche und technische Verständnis von Kindern und Jugendlichen spielerisch fördern. Ideen und Themen aus den Bereichen Physik, Chemie und Technik sollen anschaulich entwickelt und thematisch umgesetzt werden. Für viele Schüler die Chance, mit Spaß bei der Sache sich über ihren Berufswunsch klarer zu werden. Die Initiative steht vor dem Hintergrund, dass in Deutschland schon seit Jahren junge Ingenieure fehlen - und das mit steigender Tendenz. Vor diesem Hintergrund haben dieses Jahr insgesamt mehr als 200 Schülerinnen und Schüler genau 73 Projektarbeiten aus den folgenden Schulen eingereicht: Die berufsbildende Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler; die Konrad Adenauer Realschule plus, Vallendar; die Integrierte Gesamtschule Neuwied; die Realschule plus Pellenz, Plaidt; die Private Realschule der Ursulinen, Bad Neuenahr-Ahrweiler; das St. Michael Gymnasium, Bad Münstereifel; das Martinus-Gymnasium, Linz; das Karl-Fries-Realschule plus, Bendorf; das Are-Gymnasium, Bad Neuenahr-Ahrweiler; das Emil-Fischer Gymnasium, Euskirchen; das Kurfürst-Balduin-Gymnasium, Münstermaifeld; die Städt. Realschule im Feytal; die Carl-Orff-Schule sowie last but not least die Realschule plus in Mülheim-Kärlich. Die eingereichten Projekte reichen von dem „Bau eines Teslatransformators“ und der „Herstellung von Alkohol aus Nudeln“ über den „Bau eines Spin Coaters“ und „selbst hergestelltem Deo“ bis hin zu der „Papierherstellung aus Fadenalgen“ oder dem „Bau eines Van de Graaff-Generators aus Cola-Dosen“. Der Schülerwettbewerb wird unterstützt von den Landräten der vier Kreise Dr. Jürgen Pföhler (Ahrweiler), Rainer Kaul (Neuwied), Dr. Alexander Saftig (Mayen/Koblenz) und Günter Rosenke (Euskirchen) sowie von der Fachhochschule Koblenz bzw. vom RheinAhrCampus - Remagen, dem VDI Verein Deutscher Ingenieure Koblenz und der Industrie und Handels Kammer sowie der Handwerkskammer Koblenz.
Geldpreise in Höhe von 13.000 Euro
Die Preisträger werden festlich unter der Beteiligung politischer Repräsentanten, der Schulleiter, der betreuenden Lehrkräfte, der Vorsitzenden der Fördervereine der Schulen, der Initiatoren, der Sponsoren und der Presse auf Burg Namedy ausgezeichnet. Im Rahmen des Wettbewerbes werden Geldpreise in Höhe von insgesamt 13.000 Euro an die Fördervereine der Schulen sowie in Höhe von je 100 Euro an die jeweiligen Schüler-Projektteams ausgegeben. Bei den Schülern wird wieder die Verlosung eines Sonderpreises - diesmal ein iPad - für besondere Begeisterung sorgen. Die finanziellen Mittel werden zum Löwenanteil über die regionale Wirtschaft, über die Rotary-Clubs selber sowie von Privatpersonen getragen. Besonders nennenswert als Sponsoren sind neben den Rotary Clubs selber und engagierten Rotariern die Unternehmen Rhodius Mineralquellen und Getränke, Rhodius Schleifwerkzeuge, Brohlburg Dämmstoff- und Recyclingwerke, Brohl Wellpappe sowie die Kreissparkasse Mayen und Ahrweiler, die Sparkasse Neuwied, Dr. Eckel creative solutions, H. J. Schmidt Mineraltechnik, und die Volksbank Rhein-Ahr-Eifel.
„Mit dem Wettbewerb geht es nicht um originäre Erfindungen, oder halbwissenschaftliche Ausarbeitungen, sondern darum, Engagement und Interesse für die Technik zu wecken“, so Juryleiter Prof. Dr. Dietrich Holz vom RheinAhrCampus Remagen der Hochschule Koblenz. Die Maxime von Rotary sei es, Fähigkeiten, Erfahrungen und Verbindungen der Rotarier koordiniert in den Dienst der anderen zu stellen, so Holz weiter. Mit von der Partie bei der umfänglichen Jury-Arbeit sind dann unter anderem wieder Dr. Ing. Meinolf Gerstkamp (ehem. VDI,TÜV), Hans Werner Rieck (Schulleiter Berufsbildende Schule Bad Neuenahr-Ahrweiler), Prof. Dr. Wiemken, ehemaliger Institutsleiter Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftliche Technik und Trendanalysen sowie Heiner Hicking, Ophelia Handsen, Christa von der Heiden, Karin Jung und Thomas Güthe. Gerald Lichter, Geschäftsführer Rodius Schleifwerkzeuge, hat das Projekt ins Leben gerufen und sorgt als „spiritus rector“ getreu der rotarischen Idee für dessen ständige Weiterentwicklung. Mit Spannung wird jetzt von allen Beteiligten die Endausscheidung und Präsentation der Preisträger auf der Burg erwartet.
Mehr Info zur Intention des Projektes, zur Veranstaltung und zu den zahlreichen Sponsoren unter www.rotary-schuelerwettbewerb.de.
