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Zahl der Wohnungseinbrüche im Kreis ist gestiegen

Zahl der Polizeikräfte muss erhöht werden

11.07.2015 - 12:19

Kreis AW. In einer kleinen Anfrage im Mainzer Landtag wollten die CDU-Abgeordneten Guido Ernst und Horst Gies wissen, wie es um die Zahl der Einbruchsdelikte, die Schwerpunkte dieser Straftaten und die Präventionsarbeit im Kreis Ahrweiler bestellt ist. Einer der Gründe dafür war, dass Innenminister Roger Lewentz im April einen Rückgang in diesem Bereich für Rheinland-Pfalz vermeldet hatte.

Dies konnte dann aber für den Kreis Ahrweiler nicht bestätigt werden, da sich dort die Zahl der Wohnungseinbrüche zwischen 2010 und 2014 von 278 auf 309 und damit um mehr als zehn Prozent erhöht hat. Auch im Vergleich zwischen 2013 und 2014 ergab sich noch eine leichte Steigerung von 304 auf 309 Delikte und damit ein Anstieg von fast zwei Prozent. Hinzu kommt, dass die Einbrüche in öffentliche und gewerbliche Gebäude, die zwischen 2012 und 2013 erheblich zurückgegangen waren, wieder von 240 auf 326 Fälle und damit um mehr als 30 Prozent anstieg.

Nicht überraschend war für die Abgeordneten Gies und Ernst, dass die Mehrzahl der Einbrüche in der eher dunklen Jahreszeit stattfand. Interessant war aber für sie, dass es eindeutige Schwerpunkte der Einbruchskriminalität im Kreis gibt.

Im Wahlkreis von Horst Gies liegt dieser Schwerpunkt neben der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler in der verbandsfreien Gemeinde Grafschaft. Hier spielt, wie die Polizei vermutet, die räumliche Nähe zum kriminalgeografischen Raum Nordrhein-Westfalen eine Rolle. Im Wahlkreis von Guido Ernst liegen die Schwerpunkte in Sinzig, Niederzissen und in Wehr. Dort vermutet die Polizei, dass die gute Verkehrsanbindung über die A61 ausschlaggebend ist. Präventionsarbeit und Kriminalitätsvorbeugung würden aber im Rahmen ihrer Möglichkeiten von der Polizei geleistet.

Die Landtagsabgeordneten Guido Ernst und Horst Gies sehen sich durch die Ergebnisse ihrer kleinen Anfrage noch einmal darin bestätigt, dass ihre Forderung nach mehr Polizeikräften im Kreis absolut richtig ist. Dies bestätigte übrigens auch die Polizeigewerkschaft Reinland-Pfalz in einem Beitrag für den SWR. „Mehr Polizisten bedeuten mehr Abschreckung vor Ort und können auch mehr Präventionsarbeit leisten“, so die beiden CDU-Landtagsabgeordneten. Beide sind aber auch der Ansicht, dass man nicht viel von einem Innenminister erwarten könne, der die Probleme bei der Personalausstattung der Polizei herunterspiele und erst bei der letzten Innenministerkonferenz sich gegen eine Strafverschärfung im Falle von Gewalt gegen Polizisten ausgesprochen habe.

Pressemitteilung

Horst Gies, MdL und

Guido Ernst, MdL (beide CDU)

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Kommentare
Armin Linden:
Fest steht, das der Kreis AW. mittlerweile bereits das grösste Altersheim im nördlichen RP. darstellt. In der Hoch-Eifel bereitsganze Gebiete "€ntvölkert". Das war vor 3O J. noch anders. Junge Leute - speziell Deutsche - gut ausgebildet, wandern aus. Die Gründe für Insider teils klar. Eine Migration enorm im Zulauf im AW.-Kreis. die Ökonomie des €. bestimmt dort die Einstellung & Gesinnung ! Industrie in MY-KO. auch weit grösser. Ich fürchte, die nächsten 2O J. wird sich vieles ändern. Besonders die völlige Unterschätzung u. das Ausbluten der "Eigenen Systeme" in der Migration. Für "eigene Landsleute u. Studenten" gab es keine Bürgen mit Winke.Winke.Syndrom. Das dürfe u. müsste auch dem BlickAktuell bekannt sein. Soviel Charakter sollte sein. Auch in der Veröffentlichung. A.L.
Armin Linden:
Das Thema, ist + wird in der Zukunft NICHT vom Tische sein. Auch selbst in der CDU gibt es - ausserhalb RP.- genügend Fachleute, die noch in der Realität zu Hause sind. Die Demographie im Kr. AW. ist dermaßen hoch, die Ausdünnung in der Besiedlung (Land) gravierend. In der Eifel, teils "Leer-Raum". In BNA - kaum Kinder u. Jugendliche mehr ! Außer Migration.- Gründe wohl Ökonomischer Natur. Das Kulturprogramm (Rollator-Krankenstühle) ausgerichtet. Der Vorteil Mayen-Koblenz allerdings, wesentlich mehr Industrie & Junge Leute ! Es sind rd. 4 Millionen gut ausgebildete JUNGE Deutsche Mädchen u. Jungs, nach der UNI bereits ausgewandert. Österreich - CH - Alle Nordländer - USA. Man lebt besser. Verdient mehr. Rente Faktor 3-5 ! Medizin (Privat). Nein, für vieles ist es leider zu spät. Der AW-Kreis wird zu den abgehängten einmal zählen. Auch die SPD.FDP wusste es. Sorgte aber für den Aufschwung West.Nord Africa - Maroco -Syrien.Lybien. Damit ist in England jetzt Schluss !
Uwe Klasen:
So sollten Schüler und Studenten für die Zukunft sorgen, mit Erfindungen und guten Ideen das Land und die Menschheit voran bringen und nicht sich instrumentalisieren lassen zum sogenannten "Friday for Future"!
juergen mueller:
Es geht hier nicht um Verteufelung, sondern einzig und alleine darum, dieser Veranstaltung etwas positives abzugewinnen, was ich nicht tue. Anstatt auf die Strasse zu gehen und Transparente hochzuhalten oder Sprüche (wie die von Anne) vom Stapel zu lassen, gibt es in vielfältiger Weise Dinge, etwas für EURE Zukunft zu tun, ohne laut zu werden. Laut ist unsere heutige Jugend eh schon bis zur Unerträglichkeit und zwar ohne positive Ergebnisse. Dass meine Generation eure Zukunft klaut ist ganz einfach nur das Ergebnis von Faulheit beim Denken. Ihr macht es euch zu einfach, wenn ihr denkt, wenn ihr auf die Strasse geht, dass sich dadurch etwas ändert. Steht ihr irgendwann einmal im Berufsleben (oder auch nicht), dann ist für viele von euch nur noch eines wichtig - dass es euch persönlich gut geht ... hierbei an andere zu denken, das ist dann nebensächlich u.egal ... das nennt man fortschreitende negative Entwicklung unserer Gesellschaft im ICH-Denken.
Anne:
Also an alle die schreiben das wir schwänzen. Nein das tun wir nicht! Wir haben unsere Lehrer und Direktoren gefragt und die haben dies ausdrücklich unterstützt und beführwortet. Uns liegt etwas an unserer Zukunft. Wir waren da, Wir waren laut, Weil Ihr unsere Zukunft klaut!
Lara :
Schade, dass die Aktion anscheinend so verteufelt wird. Es geht nicht um Lernverweigerung, sondern darum ein Zeichen zu setzten! Ich finde, dass vier Stunden Unterricht nicht mit dem Einsatz für unsere (!) Zukunft in Relation zu setzten ist. Waren zum allergrößten Teil engagierte Jugendliche, die ein ernstes Interesse haben :-)
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