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Die Brücke - Historisches Theater am Originalschauplatz
Vom 23. August bis 14. September 2013 Mi., Do., Fr. u. Sa. 19:30 Uhr/ So. 15:30 Uhr im Tunnel von Erpel
Erpel. Auf Grund der großen Nachfrage wird das Theaterstück „Die Brücke“ bereits im sechsten Jahr im Eisenbahntunnel in Erpel aufgeführt. Geschichte am Originalschauplatz zu erleben, wird hier möglich gemacht, denn die Ereignisse vor 68 Jahren werden den Zuschauern in authentischer Kulisse von hervorragenden Schauspielern in Erinnerung gebracht.
Am 7. März 1945 erreichen die amerikanischen Truppen auf ihrem Vormarsch von Meckenheim kommend die Rheinhöhen bei Remagen. Sie finden die Ludendorffbrücke, eine zweigleisige Eisenbahnbrücke, die Remagen mit dem rechtsrheinischen Ort Erpel verbindet, unzerstört vor und entschließen sich noch an diesem Nachmittag den Fluss zu überqueren. Sie beschießen den sich an die Rheinbrücke anschließenden Tunnel unter der Erpeler Ley, in dem sich noch zahlreiche deutsche Soldaten und etwa 150 Zivilisten befinden, die hier Schutz vor den Bombenangriffen gesucht hatten.
Dramatische Szenen
Dramatische Szenen spielen sich ab, bis einige mutige Frauen und der Eisenbahner Willi Feldens mit weißen Tüchern winkend aus dem Tunnel laufen. Der Eisenbahner bricht von einer Kugel getroffen zusammen, er stirbt in der folgenden Nacht im Tunnel. Die Amerikaner entwaffnen die deutschen Soldaten und führen sie über die Brücke in die Kriegsgefangenschaft. Die Erpeler Bürgerinnen und Bürger verlassen den Tunnel und suchen ihre schwer zerstörten Häuser auf.
Die fünf Offiziere des Brückenkommandos werden von einem eigens einberufenen Standgericht wegen Sabotage zum Tode verurteilt, obwohl ihnen keine Schuld an der misslungenen Sprengung zugeschrieben werden kann. Vier von ihnen werden in den Westerwaldorten Rimbach und Oberirsen erschossen, der fünfte, Hauptmann Bratke überlebt in amerikanischer Kriegsgefangenschaft.
Am 17. März 1945 stürzt die schwer beschädigte Brücke ein. Dabei reißt sie zahlreiche amerikanische Soldaten in den Tod.
Die Ereignisse um die „Brücke von Remagen“, wie die Ludendorffbrücke von den Amerikanern genannt wurde, haben den Autor Rolf Palm zu einem gleichnamigen historischen Roman inspiriert, der die Grundlage des vom Intendanten der Landesbühne Rheinland-Pfalz, Walter Ullrich, inszenierten Theaterstücks ist.
So werden die historischen Ereignisse am Originalschauplatz in der Kunstform des Theaters wieder in Erinnerung gebracht. Hiermit wird ein Beitrag geleistet, deutsche Geschichte lebendig zu erhalten, um die Schrecken von Krieg und Zerstörung nicht zu vergessen und Impulse für eine friedliche Zukunft zu setzen.
Aufführungen: 23. August bis 14. September 2013, Mi., Do., Fr. u. Sa. 19:30 Uhr/ So. 15:30 Uhr. Karten zu 16,50 Euro und 19,50 Euro
im Lotto Shop Sieberz, Erpel, Tel. 02644 / 80 98 85.
Eintrittskarten zu gewinnen
„BLICK aktuell“ verlost Eintrittskarten für die Aufführung am Mittwoch, 28. August, 19.30 Uhr.
Gewinnen kann, wer folgende Frage richtig beantwortet:
„Wann stürzte die Brücke ein?“
Gewinn-Hotline
0137-8260026
Die Gebühren betragen
0,50 Euro pro Anruf
aus dem dt. Festnetz.
Die Gewinn-Hotline ist
bis 6. August freigeschaltet.
Die Gewinner werden
umgehend benachrichtigt.
