"Nachmittag der Selbsthilfe" im Marienhaus Klinikum St. Antonius
Die vierte Säule der Gesundheitsversorgung
Waldbreitbach. Selbsthilfegruppen sind ein wichtiger Baustein in der ambulanten Versorgung psychisch kranker Menschen. Sie komplettieren den Reigen an Angeboten, leisten ganz direkte Hilfe, fördern ein spezielles Wir-Gefühl und sind so etwas wie „eine andere Form der Prävention“, so Prof. Dr. Jörg Degenhardt. Deshalb freute sich der Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Marienhaus Klinikums St. Antonius auch über die große Resonanz, die der „Nachmittag der Selbsthilfe“ erlebte, der in der Klinik auf dem Waldbreitbacher Klosterberg stattfand. Der „Nachmittag der Selbsthilfe“ – im vergangenen Sommer bei einer gemeinsamen Sitzung mit dem Landkreis und der NEKIS vom Sozialdienst der Klinik vorgeschlagen und deshalb auch von Anette Baldus und ihren Kolleginnen und Kollegen organisiert und moderiert – sollte dazu dienen, die Zusammenarbeit all derer, die sich um psychisch Kranke und ihre Angehörigen kümmern durch Austausch, Information und Netzwerken zu verbessern, so Achim Hallerbach, der erste Beigeordnete des Landkreises Neuwied. Das ist in der Stadt und im Landkreis Neuwied eine sehr dankbare Aufgabe, denn, so Jens Arbeiter von der Neuwieder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (NEKIS), hier gibt es rund 100 Selbsthilfegruppen. Aber auch denen bereitet der demografische Wandel vielfach zunehmend Probleme.
Pressemitteilung
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