Allgemeine Berichte | 18.12.2014

Rheinbrohler Junggesellen spielten ihr neues Stück nach einem Jahr Pause

„Endlich wieder Theater“ auf der neuen Bühne im Römersaal

Recht lebhaft ging es auf der zweigeteilten Bühne zwischen Eheverhinderungs- und Ehevermittlungsinstitut zu.STUKO

Rheinbrohl. Genau 103 Wochen waren seit der letzten Vorstellung vergangen, als sich im November der Theatervorhang des Katholischen Junggesellenvereins im Römersaal öffnete. Ein Jahr lang wurde Pause gemacht, da 2013 der Saal umfangreich renoviert wurde und seitdem in neuem Licht erstrahlt.

Mit der Aufführung „Darum prüfe, wie man sich ewig windet“ prallten Gegensätze nur so aufeinander: Auf der einen Seite die Heiratsweilligen im Ehevermittlungsinstitut, auf der anderen die Heiratsunwilligen im Eheverhinderungsinstitut - eine gute Stückwahl, dessen Einstudierung in den Händen von Hendrik Becker und Christian Scheidgen lag. Viele Wege führten am Ende aus den verzwickten Situationen zu den unterschiedlichsten Konstellationen zwischen Mann und Frau - oder auch gleich ins Kloster. In den Liebesseminaren erlernten die Teilnehmer dazu die wichtigsten Merkmale des anderen Geschlechtes und wie man sich ihm bindet oder eben auch windet.

Drei Aufführungen auf der neuen Theaterbühne gab es mit einer Seniorenvorstellung und zwei Abendvorstellungen insgesamt. Und für alle Aktiven und ihre Unterstützer sowie das Publikum war das Fazit am Ende klar: „Endlich wieder Theater“. Es war eine gelungene Fortsetzung der nach der Rheinbrohler Kirmes zweitältesten Tradition des 1797 gestifteten Vereins.

Recht lebhaft ging es auf der zweigeteilten Bühne zwischen Eheverhinderungs- und Ehevermittlungsinstitut zu. Fotos: STUKO

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