Große Resonanz bei der Kreisfrauenkonferenz des VdK Neuwied
„Mütterrente“ im Fokus
Frauenvertreterinnen aus den Ortsverbänden trafen sich zum Info-Austausch
Neuwied. Erstmals seit längerer Zeit hatte der VdK-Kreisverband Neuwied zu einer Frauenkonferenz eingeladen. Kreisfrauenvertreterin Rosemarie Waldorf konnte hierzu im Josef-Ecker-Stift Neuwied über 30 weibliche Vorstandsmitglieder aus den Ortsverbänden willkommen heißen. Ihr besonderer Willkommensgruß galt der Landesfrauenvertreterin des VdK Rheinland-Pfalz, Christa Schulz, dem Kreisvorsitzenden Hans Werner Kaiser, Kreisschatzmeisterin Christa Hümmerich, Kreisgeschäftsführerin Doreen Borges und der Gleichstellungsbeauftragten der Verbandsgemeinde Puderbach, Ute Starrmann. In seinem Grußwort ging Kreisvorsitzender Kaiser auf die Bedeutung der Frauenarbeit im Sozialverband VdK ein und kommentierte die hervorragende Geschäftsbilanz der Kreisgeschäftsstelle im Jahr 2013. Immerhin konnten für die Mitglieder Nachzahlungen in Höhe von rund 655.000 Euro erstritten werden. In ihrem Referat beleuchtete Landesfrauenvertreterin Christa Schulz (Bad Breisig) die spezielle Stellung der Frauenvertreterin in den Ortsverbänden und nannte die Aufgabenschwerpunkte. Ferner ging sie auf die Historie der Frauenarbeit im VdK ein, bevor sie sich abschließend den Fragen der Zuhörerinnen stellte. Kreisgeschäftsführerin Doreen Borges beschränkte sich in ihrem Referat nicht nur auf das Thema „Mütterrente“, sondern sprach das gesamte Rentenpaket an, das zum 1. Juli in Kraft treten soll. Zur Mütterrente betonte sie, dass dies keine neue Rentenart sei, sondern eine zusätzliche Rentenzeit. Diese beinhalte eine bessere soziale Absicherung von Müttern, die vor 1992 Kinder bekommen haben. Sie verlas zum Rentenpaket 2014 die Positionen des VdK-Bundesverbandes und beantwortete danach Fragen der Teilnehmerinnen, besonders zur Mütterrente. Kreisschatzmeisterin Christa Hümmerich, früher hauptberuflich Kreisgeschäftsführerin, ging in ihren Ausführungen zum Thema „Frauentagung - einst und jetzt“ zunächst auf die Nachkriegssituation (Kriegerwitwen, Waisen) ein. Diese erhielten damals keine Witwen- oder Waisenunterstützung. Um ihre Interessen gegenüber dem Staat wirksam zu vertreten, suchten sie im VdK einen Ansprechpartner. Erst auf Druck des VdK und anderer Organisationen wurde es möglich, dass dieser Personenkreis eine Witwen- und Waisenunterstützung erhielt. Im Laufe der Jahre hat sich neben dem Aufgabenbereich auch die Bezeichnung des Vorstandsamtes verändert. Aus der früheren ‚Hinterbliebenenbetreuerin‘ ist längst die ‚Frauenvertreterin‘ geworden, die sich um die Belange aller Frauen im Sozialverband VdK kümmert. Bei einer Vorstellungsrunde aller Teilnehmerinnen der Kreisfrauenkonferenz berichtete jede von ihren Erfahrungen aus der Arbeit im eigenen Ortsverband. Zum Abschluss der Tagung dankte Kreisfrauenvertreterin Rosemarie Waldorf allen Teilnehmerinnen für die rege Mitarbeit und dem großen Interesse an dieser Veranstaltung. Dies verdeutliche, dass ein regelmäßiger Informationsaustausch gewünscht wird, und gab der Hoffnung Ausdruck, dass bis zur nächsten Tagung keine 15 Jahre vergehen sollten. Sie dankte aber auch den Referentinnen des Tages und dem Kreisvorsitzenden Hans Werner Kaiser für die Mitgestaltung der Kreisfrauenkonferenz. Gleichzeitig galt ihr Dank aber auch dem Personal des Josef-Ecker-Stifts für die gute Bewirtung und Werner Hammes (Vorsitzender des Fördervereins Josef-Ecker-Stift und Mitglied im Kreisvorstand), durch den es ermöglicht wurde, in diesen Räumlichkeiten tagen zu können.
