Allgemeine Berichte | 19.05.2014

NABU im Kreis Neuwied

Unterstützung für den Steinkauz

Laut Roter Liste stark gefährdet: der Steinkauz.privat

Anhausen. Auf Initiative des NABU im Kreis Neuwied hat sich Anfang des Jahres 2014 eine Arbeitsgruppe gegründet, die den Steinkauz in bestimmten Gebieten im Kreis Neuwied und im Kreis Mayen Koblenz unterstützen will. Bei einem ersten Treffen im Planungsbüro Dr. Kübler in Rengsdorf informierte der Biotopbetreuer für den Kreis Neuwied die Teilnehmer unter anderem über die Biologie, die Lebensraumansprüche und den effektiven Schutz des Steinkauzes. Die größte Gefahr für den Steinkauz stellt heute der Lebensraumschwund dar, der auch vielen anderen Arten zu schaffen macht. So brach in den achtziger Jahren die Population im Neuwieder Becken vollkommen ein. Aber nicht nur hier hatte es der kleine Vogel in den vergangenen Jahren schwer, deutschlandweit gilt er laut Roter Liste als stark gefährdet. Projektleiterin Isabelle Thomé zum weiteren Vorgehen der Arbeitsgruppe: „Als nächster Schritt werden wir verschiedene Suchräume auf für den Steinkauz geeignete Habitate überprüfen.

Nach Absprache mit den Eigentümern der betroffenen Flächen sollen dort Steinkauzröhren angebracht werden.“ Da der Vogel schon im Herbst den Brutplatz für das Folgejahr aussucht, müssen die Röhren im Sommer in den Bäumen montiert werden. „Wir hoffen so, den Steinkauz bei seiner Ausbreitung aus der Ahr-Region auf beiden Rheinseiten fördern zu können.“ Schon bei den alten Griechen galt der Steinkauz als Vogel der Weisheit und war Symbol für die Göttin Athene, der er auch seinen wissenschaftlichen Namen Athene noctua verdankt.

Der mit etwas mehr als 20 Zentimetern Körpergröße eher kleine und kompakte Eulenvogel zeichnet sich aus durch einen großen, breiten und runden Kopf, einen kurzen Schwanz und auffallend gelbe Augen. Sein Gefieder ist auf der Oberseite braun und weiß gesprenkelt, die Unterseite ist weißlich und dicht braun gestreift. Als Standvogel bleibt er das ganze Jahr über erhalten. Der Steinkauz jagt, wie andere Eulenvögel auch, bevorzugt in der Abend- und Morgendämmerung. Weitere Informationen unter www.NABU-Kreis-Neuwied.de.

Laut Roter Liste stark gefährdet: der Steinkauz.Foto: privat

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