Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler weiht Sozialgebäude ein
1,2 Millionen Euro wurden investiert
Bad Neuenahr-Ahrweiler. „Endlich ein angenehmer Ort zum Aufwärmen“, darüber können sich ab sofort die 80 Mitarbeiter des Betriebshofs der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler freuen. Sie bezogen das neue Sozialgebäude, der erste von fünf Bauabschnitten zur räumlichen Neustrukturierung des Betriebshofs. In den weiteren vier Bauabschnitten sollen eine Werkhalle, eine Lagerhalle sowie zwei Fahrzeughallen folgen. Das hatte der Stadtrat am 16. Mai 2013 beschlossen.
Mit der Einweihung des 1,2 Millionen Euro teuren Sozialgebäudes sei die Stadt dem Ziel, alle Zweigstellen des Betriebshofs und der städtischen Handwerker an einem zentralen Punkt zusammenzulegen, einen entscheidenden Schritt nähergekommen, erklärte Bürgermeister Guido Orthen (CDU): „Heute dürfen wir ein bisschen feiern, denn der erste Meilenstein wurde erreicht.“
Auf einer Netto-Nutzfläche von 363 Quadratmetern seien neben Aufenthaltsräumen, Waschräumen, Sanitäranlagen und Duschen auch Büros für die Betriebshofverwaltung mit drei dauerhaften und sechs temporären Arbeitsplätzen entstanden, die bislang im Rathaus untergebracht waren.
„Hier wird künftig das Herz des Betriebshofs schlagen“, war Orthen überzeugt. Er gab den neuen Hausschlüssel, der den Mitarbeitern des Betriebshofs angefertigt und von Architekt Michael Unger überreicht worden war, gleich an Bauamtsleiter Jens Heckenbach weiter, der hier künftig alle seine Leute an einem Platz versammelt haben wird. Dadurch werden sich auch einige Synergie-Effekte und bessere Arbeitsabläufe erhofft.
Der Bürgermeister hob aber auch ganz besonders die enorme Leistung der Mitarbeiter des Betriebshofs heraus, die eine wichtige Arbeit für die gesamte Stadt leisteten. Auch beim Bau des Sozialgebäudes hätten sich die Mitarbeiter mit viel Eigenleistung engagiert, deshalb appellierte er auch eindringlich an die Männer und Frauen in Orange, Beige, Grün und Blau: „Verstehen Sie das Gebäude als ihr Gebäude und zugleich als Ausdruck der Wertschätzung des Rates und der Verwaltung sowie der Bürger für ihre tägliche Arbeit.“
Er hoffe, dass bis Mitte 2017 auch die restlichen vier Bauabschnitte fertiggestellt seien, da geht die Arbeit sicher noch besser von der Hand.
Mit bewegenden Worten nahmen anschließend Diakon Bernhard Stahl von der katholischen und Pfarrer Friedemann Bach von der evangelischen Kirchengemeinde die feierliche Einsegnung des Hauses vor, wobei der Segen besonders den Menschen gelte, die hier mit Kopf oder Hand arbeiteten.
