Kita-Ausbau Bad Neuenahr
885.000 Euro für neue Kita in Bad Neuenahr –Susanne Müller: „Wichtiger Schritt für Familien vor Ort“
aus Sinzig
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Mehr Kita-Plätze werden in Bad Neuenahr dringend gebraucht – nicht zuletzt, weil die Flutkatastrophe 2021 die Betreuungssituation in der Stadt zusätzlich verschärft hat. Mit dem geplanten Neubau der Kita der Bethel Stiftung sollen nun rund 100 Betreuungsplätze entstehen. Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt das Projekt mit 885.000 Euro.
„Das ist eine richtig gute Nachricht für Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die neue Kita schafft dringend benötigte Betreuungsplätze und verbessert damit ganz konkret die Situation für Familien vor Ort. Dass das Land dieses wichtige Projekt mit 885.000 Euro unterstützt, ist deshalb ein starkes Signal“, erklärt die SPD-Landtagsabgeordnete und bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Susanne Müller.
Die Förderung in Bad Neuenahr-Ahrweiler ist Teil der aktuellen Investitionskostenförderung des Landes. Insgesamt stellt Rheinland-Pfalz mehr als 4,4 Millionen Euro für 16 Kindertagesstätten bereit. Damit werden landesweit rund 518 Kita-Plätze unterstützt. Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig betont: „Gemeinsam mit den Kommunen schaffen wir damit gute Perspektiven für unsere Kitas: mehr Plätze, mehr Fachkräfte, hohe Qualität in der frühkindlichen Bildung, das ist mein Ziel.“
Neben Investitionen in neue Kita-Plätze setzt das Land auch bei der Fachkräftegewinnung an. Zum Schuljahr 2026/2027 ist die neue Ausbildung zur sozialpädagogischen Assistenz gestartet. An elf berufsbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz wird die in der Regel dreijährige, praxisintegrierte und vergütete Ausbildung angeboten. Ein Einstieg ist bereits mit einem Schulabschluss nach Klasse 9 möglich.
„Eine verlässliche Kinderbetreuung ist für Familien von zentraler Bedeutung und zugleich die Grundlage für gute Bildung von Anfang an. Mit der neuen Kita entstehen langfristig bessere Betreuungsmöglichkeiten für viele Familien in Bad Neuenahr“, so Müller abschließend.
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MdL Susanne Müller Foto: Daniel Hammelstein