Allgemeine Berichte | 16.09.2013, 09:28 Uhr

Kirchenchor der Rosenkranzpfarrei Bad Neuenahr

„Das Gute liegt so nah“

Eine Gruppe des Kirchenchores Bad Neuenahr bei der Besichtigung des Kreuzganges in Rommersdorf.privat

Bad Neuenahr. „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“ dachte sich der Kirchenchor der Rosenkranzpfarrei Bad Neuenahr und fuhr zur Abtei Rommersdorf bei Neuwied.

Wo vor mehr als 700 Jahren die Mutter Gottes zu Hause war, hatte sich bis Anfang der 70er Jahre nur noch Mutter Natur breitgemacht. Dann hatte eine landesweit einmalige Bürgeraktion das ehemalige Kloster aus seinem Dornröschenschlaf erweckt zu neuem Leben. Der Kirchenchor erlebte eine aufschlussreiche Führung durch die herrliche Anlage. Die beiden Refektorien (ehemalige Speisesäle) sind heute beliebte Veranstaltungsräume. Man bewunderte die Architektur der Kreuzgänge, den Kapitelsaal, die Abts-Kapelle und die alte Apotheke. Der Bauern- und Kräutergarten mit ihrem Duft nach Myrte und Minze waren ebenso bewundernswert wie die herrlichen Gartenanlagen.

Der Rosenduft und die plätschernde Fontäne erfreuten Herz und Gemüt. Man war sich einig, die Kirchenmänner wussten schon immer zu leben, wo es schön war. Nach all dem Futter für Auge und Geist tat man schließlich etwas für das leibliche Wohl. Im Weinhaus Syré erwartete die Gesellschaft eine liebevoll gedeckte Tafel und ein köstliches Menue.

Eine Gruppe des Kirchenchores Bad Neuenahr bei der Besichtigung des Kreuzganges in Rommersdorf.Foto: privat

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