Jubiläum in Ahrbrück
Diamantene Hochzeit von Albert und Maria Berens
Ahrbrück. Eine Diamantene Hochzeit ist ein Ereignis, das nicht häufig eintritt. Besonders schön ist es aber, wenn die Jubilare so fit sind, dass es im großen Rahmen gefeiert werden kann. Am seinem Hochzeitstag hatte das Jubelpaar das ganze Dorf eingeladen. Per Fackelzug und unter Begleitung der Blaskapelle Kesseling kamen nicht nur die Offiziellen (Verbandsgemeindebürgermeister, Ortsbürgermeister, Beigeordnete), sondern auch die ansässigen Vereine, die Denntal-Schule und die Dorfgemeinschaft zum Wohnhaus des Paares. Klar, dass auch die Nachbarschaft, Bekannte und Verwandten mitfeierten. Nicht nur der gemischte Chor Liederkranz erfreute die Eheleute mit Ihrem Gesang, sondern auch die ortsansässigen Kinder der Denntal-Grundschule Ahrbrück mit ihren Liedern und ihrem Vortrag. Es folgte eine eher persönlichen Ansprache des Ortsbürgermeister (nein, die Phase des Lausbuben ist noch nicht abgeschlossen); danach überbrachte Herr Haag die Grüße des Landrats und der Ministerpräsidentin. Es folgten die Glückwünsche der Vertreterinnen und Vertreter der Vereine. Der schöne Abend währte bei wirklich gutem Wetter noch ziemlich lange. In der Nacht musste dann noch umdekoriert werden, damit am nächsten Tag die Messe in der Pützfelder Kapelle im feierlichen Rahmen erfolgen konnte. Mit „Röschen“ verzierte Nadelbäume gehören einfach zu jedem „größeren“ Hochzeitstag. Der nächste Tag begann dann mit der Messe in der Pützfelder Kapelle, in der auch vor 60 Jahren die Hochzeit stattgefunden hatte. Nach dieser sehr schönen Zeremonie ging es dann zum Weiterfeiern in den „Wurstkessel“ nach Kreuzberg. Auch hier wurde in geselliger Runde das eine oder andere Anekdötchen erzählt und die Zeit verging wie im Fluge. Besonders freute sich das Jubelpaar, dass neben den üblichen Verdächtigen (Verwandtschaft, Bekanntschaft, Nachbarschaft) auch „entfernte Verwandte“ aus Berlin und China den weiten Weg in die Eifel gefunden hatten. Die Feier hat allen so gut gefallen, dass am späten Nachmittag die häufigste Verabschiedungsformel war: „Wir sehen uns dann bei der Eisernen!“
