Konzert in der Pützfelder Marien-Wallfahrtskapelle
Ein Muss für Liebhaber der Orgel
Kurt-Ludwig Forg musizierte auf Einladung des Kulturvereins Mittelahr
Pützfeld. Seit dem die Mayer-Orgel in der Pützfelder Marien-Wallfahrtskapelle Einzug gehalten hat, gibt es das Orgelkonzert am dritten Sonntag im Monat Mai, und so auch diesmal wieder, zu dem der Kulturverein Mittelahr eingeladen hatte. Es sind nun schon 19 Jahre, seit denen der herausragende Organist Kurt-Ludwig Forg in Pützfeld an einer der bedeutendsten Orgeln im Landkreis Ahrweiler sitzt und mit seinem Orgelkonzert auch dieses Mal die Besucher in der vollbesetzten Kapelle in Pützfeld wieder begeisterte.
Begrüßt wurden die Freunde der Orgelmusik, von denen viele zum wiederholten Mal kamen, von der Vorsitzenden des Kulturvereins Angelika Furth, die auch Organist Kurt-Ludwig Forg herzlich willkommen hieß. Als Liebhaber der Orgelmusik und Verehrer der Marienkapelle war auch Pater Bernd Schrandt wieder unter den Besuchern, aber auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenahr Achim Haag sowie sein Vorgänger Hermann Heiser und die Vorsitzende des Kunstfördervereins EifelArt der Nachbarverbandsgemeinde Adenau wurden von Angelika Furth begrüßt. Für die an Orgelmusik Interessierten gehört der dritte Sonntag im Mai bereits seit vielen Jahren als fester Termin in den Kalendern, und so konnten sie sich auch diesmal wieder am Orgelspiel von Kurt-Ludwig Forg erfreuen. Es waren Werke von Johann Sebastian Bach, Ernst Köhler, aber auch von Leonce de Saint-Martin zu hören, bei denen Orgelvirtuose Forg wieder alles aus der Mayer-Orgel spieltechnisch herausholte, und so ein Orgelkonzert bot, auf dessen Wiederholung sich bestimmt alle freuen. Mit dem Konzert hoffen die Verantwortlichen, den richtigen Geschmack getroffen zu haben, und freuen sich auch im nächsten Jahr, dem Jubiläumsjahr „20 Jahre Orgelkonzert“, auf eine voll besetzte Marien-Wallfahrtskapelle in Pützfeld. Nach dem Konzert mit freiem Eintritt, bei dem aber eine Spende erwünscht war, hatten die Besucher noch Gelegenheit, bei einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee das Orgelkonzert im Gespräch der Gleichgesinnten nachklingen zu lassen.