Arbeitsgruppe „Wortgottesdienst“ der Heppinger Pfarrei St. Martin
Eine gelungene Premiere wird sicher eine Fortsetzung finden
„Wenn Dornen Rosen tragen“ lautete das Motto der adventlichen Andacht
Heppingen. „Wenn Dornen Rosen tragen“: So lautete das Motto der adventlichen Andacht und Meditation in der Heppinger Pfarrkirche am Vorabend des zweiten Adventssonntags. Orientiert an dem Text „Maria durch ein Dornwald ging“ gab es Gebete, Texte und Lieder zu diesem Thema.
„Ein Wald von Dornen, da ist schwer durchzukommen, da bleibt man hängen, die Dornen stechen und verletzen, eine Herausforderung für Maria und für uns. Wir kennen die Erfahrungen vom Dornwald: Gestrüpp des Alltags, ein undurchdringliches Dickicht.“ An diesen Kerngedanken orientierte sich der Gottesdienst, wie ein roter Faden durchzogen sich Fragen und Gedanken zu dieser Thematik. Jeder Besucher des Gottesdienstes konnte seine Sorgen, Nöte und Gedanken auf rote Papierrosen schreiben, die dann an einen eigens dafür installierten originalen Dornenbusch im Altarraum der Heppinger Pfarrkirche an Dornen befestigt wurden. Für jede dieser Papierrosen wurde eine Kerze entzündet. Die Initiatoren für diese Andacht und Meditation waren Mitglieder der Arbeitsgruppe „Wortgottesdienst“ der Heppinger Pfarrei St. Martin, die aus den Pfarrversammlungen der vergangenen beiden Jahre hervorgegangen war.
Bea Danko, Elvira Kniel, Ria Lindner und Anette Terporten hatten die genannte Thematik gemeinsam entwickelt und erstmals für diese Form des Gottesdienstes in Heppingen vorbereitet. Wolfgang Lingen am Keyboard sorgte für die musikalische und meditative Begleitung, ein wesentlicher Anteil zum Gelingen dieser Form von Andacht und Meditation. Fazit von Organisatoren und Kirchenbesuchern nach Beendigung des Gottesdienstes: eine gelungene Premiere, die sicher eine Fortsetzung finden wird.
