Allgemeine Berichte | 27.04.2013

Diamantene Hochzeit bei Ehepaar Weipert in Esch

Erste zarten Bande bei den Passionsspielen geknüpft

Margarethe und Adolf Weipert feiern am 4. Mai das Jubelfest zusammen mit der ganzen Familie

Das Fest der Diamantenen Hochzeit feiern am Samstag, 4. Mai, die Eheleute Margarethe und Adolf Weipert aus Grafschaft-Esch. VJ

Esch. Das Fest der Diamantenen Hochzeit feiern am Samstag, 4. Mai, die Eheleute Margarethe und Adolf Weipert aus Grafschaft-Esch. Am 4. Mai 1953 heirateten die beiden auf dem Standesamt in Adenau und wurden am gleichen Tag auch in der dortigen Pfarrkirche kirchlich getraut.

Der entscheidende Funke

Kennen und lieben gelernt haben sie sich im Mai 1949 in Schuld, als Adolf Weipert die Passionsspiele auf der Freilichtbühne besuchte. Der entscheidende Funke schlug über, als Margarethe, geborene Larscheid, kurz darauf von ihrem Heimatort Schuld aus zu den Einweihungsfeierlichkeiten des Saales Ibs in Esch anreiste. Sie erblickte am 7. März 1929 als jüngstes von zwei Kindern der Eheleute Matthias und Gertrud Larscheid in Esch das Licht der Welt. Nach ihrer Schulzeit, sie wohnte mittlerweile in Schuld, absolvierte sie das damals übliche Pflichtjahr in Leimbach. Bis zu ihrer Heirat war sie im Haushalt tätig. Als Mutter und Hausfrau zog sie vier Kinder, groß, zwei Töchter und zwei Söhne. Zu ihren Hobbys zählt die Handarbeit, außerdem liebte die Rentnerin immer die Gartenarbeit, die sie meist gemeinsam mit ihrem Ehemann verrichtete. Die monatlichen Treffen der Senioren der Pfarrgemeinde St. Martin im Jugendheim in Holzweiler sind fester Bestandteil ihres Terminkalenders. Adolf Weipert wurde am 24. April 1929 als ältestes von neun Kindern der Eheleute Adolf und Martha Weipert in Weisbach im Erzgebirge geboren. 1945 wurde er aus dem Sudetenland vertrieben und kam über Sachsen im Jahre 1949 nach Oberesch, wo er zuerst bei „Haltenborns Jupp“ wohnte. Von Beruf ist er Autoschlosser, war aber als Hochdruckschweißer und Richtmeister für Großkälteanlagen im In- und Ausland tätig.

Schönheiten und Sitten ferner Länder

Bevor er 1992 in den wohlverdienten Ruhestand trat, kümmerte er sich als Klima- und Lüftungswart um die Lüftung im Regierungsbunker in Marienthal. Zu seinen Hobbys zählt das Fotografieren und Filmen. Bedingt durch die langjährige berufliche Tätigkeit im Ausland filmte und fotografierte er gerne die Schönheiten und Sitten ferner Länder. Aber auch so mancher Film über die Karnevalsumzüge oder sonstige Festivitäten aus Esch kann man sich bei ihm ansehen. Das gemeinsame Hobby waren früher Reisen ins In- und Ausland. Außerdem bekunden die Diamanthochzeiter auch heute noch großes Interesse für alles, was innerhalb und außerhalb ihres Heimatortes geschieht. Neben den Kindern und Schwiegerkindern gehören bereits acht Enkelkinder mit Partnern sowie fünf Urenkelkinder mit zur Familie.

Das Fest der Diamantenen Hochzeit feiern am Samstag, 4. Mai, die Eheleute Margarethe und Adolf Weipert aus Grafschaft-Esch. Foto: VJ

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