Über 1.100 Unterschriften für besseren Nahverkehr
FWG-Kreistagsfraktion unterstützt Petition für verlässlichen ÖPNV in Marienthal
aus Sinzig
MARIENTHAL. Die FWG‑Kreistagsfraktion spricht sich klar für eine Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Marienthal aus und unterstützt die entsprechende Petition, die mittlerweile von mehr als 1.100 Bürgerinnen und Bürgern unterzeichnet wurde. Ziel der Initiative ist es, regelmäßige Busverbindungen auch außerhalb der Schulzeiten sowie flexible Mobilitätsangebote wie Rufbusse zu ermöglichen.Derzeit ist Marienthal fast ausschließlich im Schülerverkehr an den ÖPNV angebunden. Für viele Menschen bedeutet dies im Alltag erhebliche Einschränkungen – insbesondere für Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Behinderungen, Familien ohne eigenes Auto sowie für Gäste und Wanderer im Ahrtal. Aus Sicht der FWG ist eine solche Situation nicht mehr zeitgemäß.„Ein funktionierender ÖPNV ist Teil der Daseinsvorsorge und darf nicht allein an starren Einwohnerzahlen gemessen werden“, betont FWG‑Fraktionssprecher Friedhelm Münch. „Marienthal hat eine besondere Bedeutung für das Ahrtal – sowohl als Wohnort als auch als touristisches Ziel. Diese Aspekte müssen bei der Bewertung stärker berücksichtigt werden.“
Bessere Erreichbarkeit ist für die weitere Entwicklung des Ortes entscheidend
In einem Gespräch mit dem Vorsitzenden der Hochwasserhilfe Marienthal e. V., Rolf Schmitt, informierte sich die FWG‑Kreistagsfraktion jüngst ausführlich über die Situation vor Ort. Dabei wurde deutlich, wie wichtig eine bessere Erreichbarkeit für die weitere Entwicklung des Ortes, den Tourismus und die Teilhabe der Bevölkerung ist.Die FWG begrüßt, dass die Kreisverwaltung einen Prüfauftrag an den Verkehrsverbund Rhein‑Mosel (VRM) erteilt hat, um mögliche zusätzliche Verbindungen zu untersuchen. Gleichzeitig fordert die Fraktion, auch flexible und bedarfsorientierte Lösungen ernsthaft zu prüfen.Die Petition soll nach Übergabe an die Landrätin im Kreis- und Umweltausschuss am 18. Mai 2026 beraten werden. Die FWG‑Kreistagsfraktion kündigt an, den weiteren Prozess konstruktiv zu begleiten und sich weiterhin für eine zukunftsfähige Mobilitätslösung für Marienthal einzusetzen.
