Klettern für die Klassengemeinschaft der 7R und 7B der Ahrtalschule
Gemeinschaft und Zusammenhalt
Altenahr. Gemeinschaft und Zusammenhalt ist in jeder Hinsicht sehr wichtig. Besonders in den Schulklassen ist dies heutzutage nicht immer selbstverständlich, oft sogar ein richtiges Problem. Das schreibt sich auch das Team der Sprechblase, dies sind Fachkräfte aus der Jugendhilfe, die sich an der Ahrtalschule engagieren, seit zwei Jahren auf die Fahne und organisiert dieses sozial-integrative Projekt mit den Lehrern im Rahmen des Unterrichts der siebten Klassen. Das Jugendbüro Altenahr setzt sich schon länger für das „Kletterprojekt“ in den siebten Klassen der Ahrtalschule ein, welches den Schülern zeigt, dass es leichter ist, miteinander anstatt gegeneinander zu arbeiten. Das Projekt besteht aus insgesamt drei Teilen an drei Tagen . Die Vorbereitung in der Klasse mit den Schülern, dem eigentlichen Klettern im Hochseilgarten Ahrweiler und die anschließende Nachbereitung, wiederum in der Klasse, um den Schülern die Möglichkeit zu geben, die Eindrücke und Erlebnisse offenzulegen und zu besprechen. Vormittags, während der Schulzeit, fand die Vorbereitung statt, bei der die Schüler mithilfe verschiedener Übungen zu den Themen Gemeinschaft, Vertrauen und Kooperation auf die bevorstehende Kletteraktion eingestimmt wurden. Unter anderem sollten die Schüler einen ihrer Klassenkameraden sicher an den vier Gliedmaßen halten und anschließend mit viel Kraft nach oben werfen, natürlich ohne ihren Mitschüler loszulassen. Dies verlangte von dem mutigen Schüler in der Mitte sehr viel Vertrauen zu seinen Kameraden ab und baute eine gute Basis für das gegenseitige Absichern beim Klettern auf. Das eigentliche Klettern fand in der folgenden Woche unter der Leitung des dreiköpfigen Teams um Jochen Stodden statt. Zuerst wurden mit den Schülern Einstiegsübungen durchgeführt und dann kam die Einweisung in die Bedienung und Funktionen der Kletterausrüstung und das Sichern der Klassenkameraden. Dann konnte etwa vier Stunden geklettert werden. Für die ganz Mutigen gab es nach dem Hochseilparcours noch die Möglichkeit, den hohen Brückenpfeiler zu erklimmen. Ebenfalls wagten viele Schüler ein anderes besonderes Erlebnis. Sie stiegen zu zweit auf eine kleine Plattform, hielten sich an ihren Händen fest und ließen sich langsam nach hinten fallen. Dadurch erlebten sie kurzzeitig das Gefühl des freien Falls, bevor sie durch die Fanggurte und vom Team gesichert, landeten. Ein beeindruckendes Gefühl für die Schüler, was sich auch bei der Nachbereitung zeigte. Zusammen mit Jugendpfleger Werner Söller gestalteten die Schüler große Puzzleteile, auf die sie ihre Eindrücke festhalten konnten und welche am Ende zu einem ganzen Puzzle zusammengefügt wurden. Abschließend bestätigen die Schüler, dass ihre Klassengemeinschaft durch diese Tage weiter zusammengewachsen ist und das Klettern ein guter Start in eine noch vertrautere Zukunft ist.
Pressemitteilung
Pro Büro für Jugendarbeit,
VG Altenahr
