Allgemeine Berichte | 26.04.2013

Gimmigen will Rasern den Kampf ansagen

Ortsbeirat hofft auf Radarkontrollen im Ort - neue Korbschaukel betriebsbereit

Rudi Frick und seine Ortsbeiratskollegen machten sich ein Bild von der Gimmiger Ortsdurchfahrt. Geht es nach Plänen des Beirates, soll der Fußgängerverkehr sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite verlaufen.RERE

Gimmigen. Nur wenige Autofahrer halten sich auf der Bonner Straße/L80 in Gimmigen an die vorgeschriebene Richtgeschwindigkeit. Abgesehen von der Lärmbelästigung birgt dies vor allem ein enormes Sicherheitsrisiko. Nachdem die Stadt seit Anfang des Jahres mit der selbstständigen Verkehrsüberwachung innerhalb geschlossener Ortschaften in Bad Neuenahr-Ahrweiler bevollmächtigt worden ist, hofft man in Gimmigen nun auf Berücksichtigung. Der Ortsbeirat hat der Stadt im Vorfeld entsprechende Schwerpunktgebiete vorgeschlagen - dazu gehört neben der Bonner Straße auch die weitläufige Burgstraße, wo die auf rund zwei Jahre veranschlagten Bauarbeiten zur erstmaligen Herstellung mit der Straße „Am Brünnchen“ im Juni beginnen sollen. Im Rahmen der jüngsten Ratssitzung am Donnerstag regte Ortsbeiratsmitglied Axel Niessen zudem an, der Stadt den oberen, verkehrsberuhigten Teil der Kapellenstraße für die Überwachung vorzuschlagen. Ein anwesender Bürger sieht hingegen in der Prävention durch ein mobiles Verkehrsschild mit Geschwindigkeitsanzeige ein probates Mittel, bei den Rasern Bewusstsein zu schaffen. Ein anderer Bürger beklagte die undurchsichtige Beschilderung auf der Bonner Straße, die insbesondere für Fremde „schwer zu durchblicken“ sei und in Folge zu Geschwindigkeitsüberschreitungen führe. Gehör zu diesen und anderen Fragen konnten sich die Bürger bei einem Ortstermin mit dem zuständigen städtischen Sachbearbeiter der Abteilung für Verkehrssicherheit Andreas Doll am verschaffen.

Dass man in Gimmigen ein offenes Ohr für die Wünsche und Anregungen der Kinder und Jugendlichen hat, beweist die schrittweise Umsetzung von Ideen aus der Zukunftswerkstatt der offenen Kinder- und Jugendarbeit, die vor rund einem Jahr in Gimmigen Station machte. Rudi Frick konnte verkünden, dass eine angeregte Korbschaukel auf dem Spielplatz schon nächste Woche „betriebsbereit“ sei. Musste das von Jugendlichen gestaltete Jugendmobil in Lohrsdorf wegen zahlreicher Einbrüche und hoher Schäden abgezogen werden, hat es in Gimmigen einen neuen Platz direkt am Bürgerhaus gefunden. Voraussichtlich ab Sommer steht der mobile Jugendraum dann zur Verfügung. Unter dem Motto „Gimmigen ist bunter als ihr denkt“ sollen im Rahmen einer erneuten Zukunftswerkstatt in den Sommerferien weitere Ideen umgesetzt werden.

Nochmals beraten wurde die Streckenführung des Radeweges Gimmigen - „Deutsches Eck“. Der Ortsbeirat bekräftige erneut seinen Vorschlag für eine bachnahe Trassenführung (Variante 3). Wann eine endgültige Entscheidung in den städtischen Gremien fallen soll, sei noch nicht abzusehen, äußerte sich Ortsvorsteher Rudi Frick. Und auch in Sachen Ausbau der L80 verfolgt der Ortsbeirat eine klare Linie: Auf einem zentralen Teilstück schlägt er eine Mischvariante vor, die den Fußgängerverkehr rechts- und linksseitig vorsieht. Die Bauarbeiten an der viel befahrenen Bonner Straße sollen 2015 beginnen.

Rudi Frick und seine Ortsbeiratskollegen machten sich ein Bild von der Gimmiger Ortsdurchfahrt. Geht es nach Plänen des Beirates, soll der Fußgängerverkehr sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite verlaufen. Foto: RERE

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