9. Informationstag Brustkrebs im Krankenhaus Maria Hilf Bad Neuenahr-Ahrweiler
Großes Interesse an Qigong und Entspannungstechniken
Mehr als 80 Patientinnen und Angehörige kamen vorbei
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Allein in Deutschland erkranken jährlich etwa 60.000 Frauen an Brustkrebs. Bei Frauen zwischen 35 und 55 Jahren ist Brustkrebs sogar die häufigste Krebserkrankung. Das Brustzentrum am Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler und die Onkologische Gemeinschaftspraxis informierten daher im Brustkrebs-Bewusstseinsmonat Oktober über die aktuellen Entwicklungen in der Behandlung von Brustkrebs. Eröffnet wurde das Vortragsprogramm von Dr. Josef Spanier, dem Chefarzt der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe und dem zertifizierten Brustzentrum des Marienhaus Klinikums im Kreis Ahrweiler. Dr. Axel Nacke, Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Internistische Onkologie, berichtete über neue Entwicklungen in der Chemotherapie und Antikörpertherapie. Privatdozentin Dr. Kerstin Rhiem vom Zentrum für Familiären Brust- und Eierstockkrebs des Universitätsklinikums Köln ging auf die Möglichkeiten der Gendiagnostik ein. Dr. Barbara Schlesinger, Oberärztin des Brustzentrums des Marienhaus Klinikums, gab Betroffenen Hilfestellung, wie sich Beschwerden und Nebenwirkungen der Krebstherapie mindern lassen. Sie informierte über sinnvolle Nachsorgemaßnahmen und über die Rolle von Ernährung und körperlicher Bewegung nach einer Brustkrebserkrankung. Die Besucher zeigten großes Interesse beim Qigong-Schnupperkurs mit Dr. Ingrid Reuther mitzumachen und Entspannungstechniken zu lernen. Die Leiterin der Praxis für TCM, Akupunktur, Qigong und Yangsheng zeigte, dass die psychische Balance ein elementarer Bestandteil der Gesundung ist. Ein ebenso wesentlicher Aspekt auf dem Weg, mit der Erkrankung Brustkrebs umgehen zu können, ist der gegenseitige Erfahrungsaustausch. So stellten sich beim Informationstag Brustkrebs auch Selbsthilfegruppen vor, während zahlreiche weitere Informationsstände das Angebot ergänzten. Die Besucherinnen und Besucher schätzten, dass alle anwesenden Ärzte und Referenten genügend Zeit hatten, um auf ihre Fragen und Sorgen einzugehen und zum Gespräch zur Verfügung standen.
Pressemitteilung des
Marienhaus Klinikums
im Kreis Ahrweiler
