SPD Grafschaft steht nicht für Gespräche zur Verfügung
„Keine Mülldeponie in Leimersdorf!“
Keine Gespräche mit Werbeagentur Leimersdorfer Tonwerke
Grafschaft. In seiner Funktion als Vorsitzender der SPD wurde Udo Klein von der Kommunikationsberatung IKU Dortmund im Auftrag der Tonwerke Leimersdorf angesprochen, mit dem Ziel in einem persönlichen Gespräch die - wie es hieß - „Wünsche, Sorgen und Meinungen zur Errichtung einer Schadstoffdeponie in Leimersdorf“ zu erfragen, um so „Konflikthemen vor Ort“ zu identifizieren. Dazu Udo Klein: „Es ist einfach scheinheilig, so zu tun, als wüsste die Betreibergesellschaft nicht, was die „Konfliktthemen vor Ort“ sind. Wir werden uns nicht vor den Karren der Betreibergesellschaft spannen lassen. Ich stehe daher für einen solchen Gesprächstermin nicht zur Verfügung. Und dies gilt für alle Fraktionsmitglieder der SPD Grafschaft. Das, was wir zum Thema einer Schadstoffdeponie in der Leimersdorfer Tongrube zu sagen haben, kann die Beraterfirma in großen Lettern in Niederich selbst ablesen: „Keine Mülldeponie in Leimersdorf!“ Diese Tafel wird dort so lange installiert bleiben, bis der Betreiber vom geplanten Vorhaben einer Deponie rechtsverbindlich Abstand nimmt.“ Hubert Münch, Fraktionschef der SPD, ergänzt dazu: „Die Berater könnten auch gerne die Resolution des Grafschafter Gemeinderates noch einmal aufmerksam lesen - auch hier wurde die Errichtung einer Deponie einhellig abgelehnt.“
Die Gesprächszeit ist vorbei
Die Zeit für einen Dialog mit den Grubenbetreibern ist für die Sozialdemokraten schon lange vorbei. Nach den Erfahrungen aus den Gesprächen am „runden Tisch“ zwischen Gemeinde, Aktiven Grafschaftern und den Verantwortlichen der Betreibergesellschaft weiß die SPD , was von Zusagen, Versprechungen und Erklärungen zu halten ist: nämlich gar nichts. Nichts von dem, was in diesen Gesprächen vereinbart wurde, wurde jemals umgesetzt. Beispielhaft hierfür sind die überfällige Abdichtung des Südfeldes sowie die Wiederherstellung des abgerutschten Wirtschaftsweges, die immer noch nicht erfolgt sind.
Geld für Agentur könnte die Betreibergesellschaft besser anlegen Abschließend fasst Udo Klein die Position der SPD zusammen: „Weder eine aufwändige Marketingkampagne noch eine noch so geschickte Kommunikationsstrategie werden irgendetwas an unserer Position ändern. Das Geld sollte man lieber für die Rekultivierung der Grube einsetzen. Es bleibt dabei: Wir wollen keine Schadstoffdeponie in Leimersdorf. Nicht heute, nicht morgen und nicht in 20 Jahren. Punkt.“
Pressemitteilung
SPD Grafschaft
