Pro Büro für Jugendarbeit der Verbandsgemeinde Altenahr
Klausurtag des Jugendbüros
Im Naturfreundehaus Berg kamen Mitarbeiter und Praktikanten zusammen
Berg. Die Mitarbeiter und Praktikanten des Jugendbüros Altenahr legten vor Kurzem einen Klausurtag ein. Um die Jahresplanung 2016 in den Blick zu nehmen, traf sich das Team um Jugendpfleger Werner Söller im Naturfreundehaus Berg. Dort konnten sie sich, fernab vom Trubel im Jugendbüro, einmal auf die wichtigsten Themen für das kommende Jahr konzentrieren. Es wurde sich über das kommende Winterferienprogramm ausgetauscht. Auch wurde beschlossen, im kommenden Jahr wieder Kinderferienwochen anzubieten. Da das Jugendbüro im nächsten Jahr 25-jähriges Jubiläum hat, wurde andiskutiert, wie dieses Jubiläum angemessen gestaltet werden kann.
Wie in den vergangenen Jahren auch steht eine Schülerbegegnung mit der ungarischen Partnergemeinde Martély an. Im kommenden Jahr werden die Schüler aus Ungarn zu Gast in der Verbandsgemeinde Altenahr sein. Das Team tauschte sich über spezielle Angebote für Mädchen aus. Das Projekt „Sozial engagierte Jungs“ geht in die nächste Runde. Darüber hinaus wurden Ideen für Aktionen der „Musterknaben“, ein weiteres Projekt für Jungen, vorgestellt. Angedacht ist im nächsten Jahr ein Besuch in der belgischen Partnergemeinde St.-Pieters-Lieeuw. Das Erasmusprojekt „Gipfelstürmer“, bei dem junge Erwachsene aus fünf bis sechs Ländern in Österreich zusammenkommen sollen, wurde vorgestellt.
Der Supervisor Edgar Stahl kam nach einer Pause hinzu und nahm mit den Teammitgliedern des Jugendbüros das bestehende Konzept unter die Lupe. Auch wurde reflektiert, wie die Arbeit untereinander sinnvoll aufgegliedert wird. Das Problem, Ehrenamtliche zu gewinnen, wurde angesprochen und es wurden Ideen gesammelt, wie sich Personen einbinden lassen. Ein großes Thema auf der Agenda war die Arbeit mit Flüchtlingen und wie Kinder und Jugendliche in die Angebote des Jugendbüros integriert werden können, ohne diese dabei zu überfordern.
Nach der Mittagspause kam Verbandsgemeindebürgermeister Achim Haag dazu und stimmte sich mit den Teamern des Jugendbüros über das kommende Jahr ab. Hier lag eindeutig ein Schwerpunkt auf der Arbeit mit Flüchtlingen. Dazu braucht es personelle Ressourcen und eine gute Vernetzung innerhalb der Verbandsgemeinde. Wege wurden aufgezeigt, wie dies zu bewerkstelligen sei. Nachdem Achim Haag sich verabschiedet hatte, wurden noch einmal die demnächst anstehenden Termine in den Fokus gerückt und eine Auswahl für das Winterferienprogramm getroffen.
