SV Blau-Gelb Dernau
Leichtathleten in Dortmund am Start
Teilnahme am Hallensportfest des B.V. Teutonia 1920
Dortmund/Dernau. Die Teilnahme am Hallensportfest des B.V. Teutonia 1920 Dortmund in der Helmut-Körnig-Halle gehört für die Dernauer Leichtathleten zum festen Bestandteil. So nahmen auch im Januar neun Athletinnen von der Mittelahr an der Veranstaltung teil. Bei den Jüngsten – weibliche Jugend W9 – waren Barbara Bitzen und Sarah Laukat sowie Anna Knieps (W10) erstmals als Aktive bei einem Hallen-Meeting dabei. Alle drei konnten sich mit guten Leistungen im Weitsprung und im 50-m-Sprint im Teilnehmermittelfeld platzieren. Mia Zerwas und Nadine Laukat, beide W11, trumpften im Weitsprung mit persönlichen Bestleistungen auf. Mia verbesserte ihre bisherige gesprungene Weite um 23 cm auf 3,42 Meter und Nadine um 9 cm auf 3,66 Meter. Elisa Fahrenbruch (W12) hatte zum ersten Mal im Weitsprung die Herausforderung, den 20 cm breiten Absprungbalken zu treffen und nicht mehr die 80 cm breite Absprungzone. Nach einer Anlaufkorrektur - der erste Versuch war ungültig - und einem Sicherheitssprung im zweiten Versuch gelang es Elisa im dritten, den Absprungbalken perfekt zu treffen und deutlich über 3,3 Meter in der Sprunggrube zu landen. Der Kampfrichter gab jedoch zur Verwunderung aller Umstehenden auch diesen Versuch ungültig. Er konnte zwar keinen Abdruck finden, der seine Feststellung untermauert hätte, hielt aber dennoch an seiner Entscheidung fest. Nicht jeder Kampfrichter mag Diskussionen, die seine n Leistung/Entscheidung infrage stellen. Das war Schade, besonders für die Kinder. Alice Aretz (W13) nutzte das Leichtathletik-Meeting, um sich im Kugelstoßen weiterzuentwickeln, was ihr auch gelang. Alice startete höherklassig bei den W14-ern und kam am Ende mit einer Weite von 7,24 Metern unter die besten acht. Ihre bisherige Bestleistung von 7,32 Metern verfehlte Alice um 8 cm. Für ein Kopfschütteln sorgte auch hier der eingesetzte Kampfrichter, der bei den W16-ern – zu diesem Teilnehmerkreis gehörte Lydia Fahrenbruch – eine gestoßene Weite von über 20 Metern ansagte. Doch im Gegensatz zum Weitsprungkampfrichter überprüfte dieser nach einer kurzen Diskussion sein Messergebnis und korrigierte den abgelesenen Wert auf 9 Meter. Lydia wurde mit ihrer gestoßenen Weite von 8 Metern Dritte. Die Kugel ist Sophia Gilles (W19) mittlerweile bestens vertraut, das neue Gewicht jedoch noch nicht so richtig. Sophia, die in diesem Jahr zu den U20-ern gehört, das sind die 18- und 19-Jährigen, hat es nun mit einer vier Kilo schweren Kugel zu tun. Sophia machte ihre Sache dennoch sehr gut und stieß 7,66 Meter, was Platz 3 bedeutete. Erste Erfahrungen mit der 4-Kilo-Kugel sammelte Sophia in 2015 bei den Rheinland-Meisterschaften in Trier, wo sie auf 7,64 Meter kam. Also auch hier eine wenn auch nur kleine Verbesserung der eigenen Leistung. Die Sprintleistungen aller neun Leichtathletinnen konnten sich sehen lassen, auch wenn sich , bis auf Sophia keine für einen Endlauf qualifizieren konnte.
