Lichterklang begeistert Ahrweiler
Lichterklang in Bad Neuenahr-Ahrweiler: Musik und Licht in der Laurentiuskirche
Die Sankt Laurentiuskirche in Bad Neuenahr-Ahrweiler wurde bei „Lichterklang“ zu einem besonderen Konzertort. Besucher genossen ein Zusammenspiel aus moderner Lichtinszenierung, vielseitiger Musik und einer einzigartigen Atmosphäre in historischer Kulisse.
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Sankt Laurentiuskirche in Ahrweiler verwandelte sich am 18. und 19. März in einen außergewöhnlichen Konzertort: Mit „Lichterklang – Ein Abend voller Musik, Licht und Emotionen“ erlebten zahlreiche Besucherinnen und Besucher ein eindrucksvolles Zusammenspiel aus Klang, Raum und moderner Lichtinszenierung.
Bereits beim Einlass wurde deutlich, dass es sich um ein besonderes Format handelt. Die vollständig illuminierte Kirche setzte die historische Architektur eindrucksvoll in Szene und schuf eine dichte, atmosphärische Kulisse, die das musikalische Erlebnis auf besondere Weise verstärkte. „Licht und Musik gehören zusammen“, betonte Dekan Peter Strauch in seiner Begrüßung am ersten Abend und unterstrich zugleich die Bedeutung der Kirche als lebendiger Kulturraum.
Initiiert von Markus Bauer und Milan Kacavenda, präsentierten verschiedene Gruppen an beiden Abenden insgesamt vier abwechslungsreiche Programme. Der musikalische Bogen spannte sich von modernen Arrangements bekannter Pop- und Rocktitel – darunter Stücke aus dem Repertoire von Coldplay – bis hin zu Filmmusik und zeitlosen Klassikern. Besonders eindrucksvoll gelang dies dem „chylquartett“, das regelmäßig bei den bekannten Candlelight Concerts auftritt: Mit der Titelmusik aus dem Film „Der Pate“ erzeugten sie eine mystische Atmosphäre, die in einen spannenden Kontrast zum sakralen Kirchenraum mit seiner besonderen Akustik trat.
Begeisterte Besucher erleben modernes Konzert mit klassischem Ambiente
Das Publikum honorierte die Darbietungen mit langanhaltendem Applaus und zeigte sich begeistert von der Verbindung aus klassischem Konzertformat und moderner Inszenierung. Die freie Platzwahl sowie die kompakte Konzertdauer von rund 60 Minuten trugen zusätzlich zu einem niedrigschwelligen und zugleich hochwertigen Kulturerlebnis bei.
Abgerundet wurde der Abend durch ein ergänzendes Angebot auf dem Marktplatz, wo Markus Bell und sein Team Getränke und kleine Speisen bereitstellten und so auch außerhalb der Kirche eine einladende Atmosphäre schufen.
Traditionelle Kirchenräume neu als kulturelle Erlebnisorte genutzt
„Lichterklang“ hat eindrucksvoll gezeigt, wie sich traditionelle Räume neu interpretieren lassen: als Orte, an denen Musik, Licht und Gemeinschaft zu einem stimmungsvollen Gesamterlebnis verschmelzen. Die Initiative von Markus Bauer und Milan Kacavenda verdeutlicht damit einmal mehr, wie sich die renovierte Laurentiuskirche zeitgemäß als Kulturraum nutzen lässt – ohne ihre besondere Atmosphäre zu verlieren. Im Gegenteil: Sie wurde in ihrer Tradition bewahrt und zugleich neu inszeniert.
Einblicke in die illuminierte St. Laurentiuskirche Foto: Nadine Kreuser
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