Im Weinort Rech wurde eine neue Weinkönigin gewählt

Nora Bischoff ist die designierte Majestät

20-Jährige wird im September offiziell proklamiert - Juliana Groß und Femke van den Brekel sind die Prinzessinnen

Nora Bischoff ist die designierte Majestät

Die Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins Susanne Kirsch-Holler (l.) und Ortsbürgermeister Hans-Dieter Kutscher (r.) stießen mit der designierten Majestät Nora Bischoff (Mitte) und den Weinprinzessinnen Juliana Groß (2. v. l.) und Femke van den Brekel (2. v. r.) auf eine erfolgreiche Amtszeit an. Foto: UM

27.05.2013 - 15:30

Rech. Am Mittwochabend vergangener Woche hatte die Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins Rech, Susanne Kirsch-Holler, die Ortsvereine mit je zwei Vertretern, Ortsbürgermeister, Gastronomiebetriebe und Winzer zur Wahl der neuen Recher Weinkönigin in die alte Schule eingeladen, wobei jeder eine Stimme hatte. Pastor Lothar Anhalt war wegen eines anderen Termins verhindert, denn auch er hätte hier seine Stimme abgeben dürfen, so das Wahlrecht.


Schnell stand das Wahlergebnis fest, und Susanne Kirsch-Holler verkündete: „Wir haben mit Nora Bischoff eine neue Weinkönigin für unseren Weinort Rech.“ Danach wurde die designierte Weinkönigin von der Vorsitzenden in Begleitung der Feuerwehrabordnung zuhause abgeholt und mit den beiden Weinprinzessinnen zur ehemaligen Schule begleitet, wo alle der neuen Majestät Nora Bischoff und den Weinprinzessinnen Juliana Groß und Femke van den Brekel ganz herzlich gratulierten und auf eine vielversprechende Regentschaft anstießen. Bis diese beginnt, muss das Weinmajestätentrio noch einige Monate warten, da in Rech mit der Proklamation der Weinkönigin das Weinfest am zweiten Septemberwochenende eröffnet wird. Aber bereits jetzt steht für die 20-jährige Nora Bischoff - aus dem Weinort Altenahr stammend und seit über zwei Jahren in Rech lebend - fest, dass sie sich von ganzem Herzen freut, dann ein Jahr lang den kleinen Weinort Rech mit seinen großen Weinen zusammen mit ihren Prinzessinnen zu repräsentieren.


Eine Weinkönigin mit Auslandserfahrung


Nach dem Abitur am Gymnasium Calvarienberg im vergangenen Jahr hat die reisefreudige designierte Weinkönigin vier Monate lang ein Praktikum in Kenia absolviert. Hier sammelte sie Erfahrungen im Management in einer Luxus-Lounge und betreute Gäste auf verschiedenen Exkursionen. Im August beginnt sie eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Kreissparkasse Ahrweiler. Nach wie vor gehört das Reisen zu ihren größten Hobbys, und sie hat schon viel von der Welt gesehen und erlebt. Beim Wein darf es gern ein Gläschen Spätburgunder Weißherbst sein, der zu Nora Bischoffs Lieblingsweinen zählt.

Die 16-jährige Weinprinzessin Juliana Groß ist im Weinort Rech aufgewachsen und hat den Weinbau von der Arbeit im Weinberg bis zur Lese und Vermarktung bereits in jungen Jahren bei ihrem Patenonkel im Weingut Adolf Schreiner miterlebt. Auch heute noch macht ihr die Arbeit rund um den Wein Freude, und so kann sie sich auch vorstellen, selbst einmal die Krone der Weinkönigin in ihrem Heimatort zu tragen. Jetzt bereitet sie sich auf das Abitur vor, dass sie in zwei Jahren am Peter-Joerres-Gymnasium in Bad Neuenahr-Ahrweiler machen will.

Auch Femke van den Brekel ist 16 Jahre alt und freut sich auf die Zeit, in der sie als Weinprinzessin unterwegs sein wird und den Weinort Rech repräsentiert. Zurzeit absolviert sie ein Praktikum im Krankenhaus in Bad Neuenahr und bereitet sich auf ihr Fachabitur an der Fachoberschule in Adenau vor. Wenn die beiden Weinprinzessinnen ein Gläschen trinken, bevorzugen sie einen lieblichen Spätburgunder und das natürlich aus dem Anbau des Weinorts Rech.

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juergen mueller:
Kontraproduktives Gelaber, nichts weiter. Jeder glaubt von sich aus an dass Lewentz,daran teilgenommen, es ausreicht, einen Machtwechsel herbeizuführen. Teil einer ausgefeilten Wahlkampfstrategie ist jedoch nur wo nicht zählt, an was man glaubt, sondern wie man diesen Glauben am Besten verkaufen kann....
juergen mueller:
Hört, hört. Jung, erfahren, engagiert - SPD. Ein tolles Angebot an die Wähler*innen. Ist ja schließlich Wahlkampf. Trotzdem - das Gesülze bleibt das Gleiche. Mitgestalten, Voranbringen. O-Ton Herr Rudolph: "Ich habe Lust". Ich schon lange nicht mehr Herr Rudolph. Und mit der SPD schon garnicht. Ein...
juergen mueller:
Man begrüßt und hofft mal wieder. Vor 2 Jahren beschlossene Entwurfvariante zu teuer - geänderter Variante muss Stadtrat noch zustimmen - Verwaltung "beabsichtigt" Förderprogramm des Bundes zu nutzen. Das Förderprogramm/Sonderprogramm ist befristet bis zum 31.12.2021. Bis Ende 2021 fördert der Bund...
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