Phrasement erobert die Bühnen der Nation
Band aus dem Ahrkreis schwimmt auf der Welle des Erfolgs - Fangemeinde wächst stetig weiter
Kreis Ahrweiler. In den einschlägigen Musik- und Teeniemagazinen haben sie sich längst zwischen den bekannten Stars und Sternchen eingereiht. Die gebürtigen Ahrtaler David, Jonas, Oliver und Dominik von Phrasement mischen derzeit die nationale Musikszene auf. Der Terminkalender der vier Jungs, die in einer klassischen Rock-Pop-Besetzung seit vielen Jahren gemeinsam Musik machen, ist mittlerweile prall gefüllt. Von Köln nach Berlin, ins Ruhrgebiet und zurück in die Heimat, gerade noch beim Interview, schon geht es zum nächsten Fotoshooting und wieder ab auf die Bühne - für Phrasement ist die rasante Welt des Musikbusiness nicht nur ein Traum, sondern Wirklichkeit geworden. Im Gespräch mit „Blick aktuell“ plaudern die vier Jungmusiker ein wenig aus dem Nähkästchen. Von erfüllten Träumen, wahren Freunden und besonderen Fans.
Die Erfolgsgeschichte begann mit einer selbst organisierten Tour quer durch das Vereinigte Königreich. Pünktlich zum Ferienstart machten sich die vier Jungmusiker im Sommer auf den Weg in die großen Metropolen Englands und Schottlands. Von der Beatles-Geburtsstadt Liverpool über Glasgow und Edinburgh bis nach London reisten sie im privaten Tourbus.
Das Konzept, neue Eindrücke zu sammeln und den einen oder anderen interessanten Kontakt zu knüpfen, ging voll auf. Mit Unplugged-Versionen ihrer eigenen Songs machten sie sich in den traditionellen Pubs schnell einen Namen. „Die Tour war eine einzigartige Erfahrung“, erzählen die vier Newcomer im Interview, deren große musikalische Vorbilder die Beatles sind. Und so lässt Phrasement in die eigenen Songs ganz im Stil des Britpop Beat, Rock, Alternative und Blues einfließen. Das gefiel den Briten offenbar ebenso gut wie der international wirkenden Plattenfirma Universal Music, die die Jungs gleich nach der UK-Tour unter Vertrag nahm.
Was folgte, war eine Zeit voller unvergesslicher Erlebnisse, aber ebenso schnell die Erfahrung, dass das Popstarleben außer roten Teppichen, kreischenden Fans und Auftritten am laufenden Band mit viel harter Arbeit verbunden ist. „Damit alle Album-Aufnahmen perfekt wurden, haben wir sehr viel Zeit im Studio verbracht“, erinnert sich Gitarrist Oliver, der als kleiner Junge seine Leidenschaft für das Gitarrenspiel entdeckt hat. Hinzu kommt die Doppelbelastung aus Schule/Studium und dem Musikerdasein. „Das lässt sich noch ganz gut vereinen“, berichten die Vier. „Die Musik hat im Moment jedoch klar den höheren Stellenwert.“
Seit die erste Single „Hello Sunshine“ in den Plattenläden zu finden ist, wächst die Fangemeinde immer weiter. Interviews und Fernsehauftritte machen Phrasement deutschlandweit bekannt. Liebevoll verzierte Briefe, Kuscheltiere mit persönlicher Widmung und Autogrammwünsche en masse gehören nun zum Alltag. Sind David und seine Bandkollegen gemeinsam unterwegs, dauert es meist nicht lange, bis sich die ersten Fans bemerkbar machen. „Es ist etwas Besonderes, solch eine Unterstützung und Anerkennung zu erfahren“, freut sich Schlagzeuger Dominik über den Zuspruch und stellt fest: „Das ist die beste Bestätigung für unsere Arbeit.“ In den sozialen Netzwerken werden die neuesten Fotos der Band heiß diskutiert, mitunter auch Liebesgeständnisse offenbart. Facebook und Co. sind heutzutage das Kommunikationsmittel Nummer eins, wenn man als Musiker mit seinen Fans in Kontakt treten möchte. Regelmäßige Postings mit allerlei Neuigkeiten haben höchste Priorität. Das wissen Frontmann David Zauels (18), Gitarrist Oliver Giffels (18), Bassist Jonas Zauels (20) und Schlagzeuger Dominik Dahm (18) nur zu gut und sind im Internetuniversum omnipräsent. Bei anhaltendem Erfolg steigt jedoch auch die Zahl der Neider: „Wir wissen, dass es Leute gibt, die uns den Erfolg nicht gönnen. Doch da muss man drüberstehen“, gibt sich Sänger und Gitarrist David, der in einer Musikerfamilie aufwuchs, selbstischer. Jetzt könne man sehr gut unterscheiden, wer die wahren Freunde seien.
Trotz eigener Wohnung in Köln, wo Phrasement viele Termine wahrnimmt, sei es nach einem anstrengenden Wochenende in heimischen Gefilden noch immer am schönsten. Hier schlug vor vielen Jahren die Geburtsstunde einer Band, die auch in Zukunft ihre Chance nutzen und im hart umkämpften Musikgeschäft Fuß fassen möchte. Ihrem Wunsch, Musik zum Beruf zu machen, sind die vier Jungmusiker von Phrasement jedenfalls einen entscheidenden Schritt näher gekommen.
Die Debüt-Single „Hello Sunshine“ und das Album „Cumberlandstreet No. 9“ stehen in den Plattenläden und auf bekannten Musikportalen im Internet zum Download bereit. Alles rund um die Band gibt es unter www.phrasement.de oder auf der Phrasement-Facebook-Page. RERE
