Allgemeine Berichte | 26.04.2015

Projekt „Ernährungsbildung für Grundschulkinder“ startet

Kooperation zwischen Bürgerstiftung der Volksbank RheinAhrEifel und Landfrauen

Elmar Schmitz (l.), Vorstandsvorsitzender der Volksbank und ihrer Bürgerstiftung, Vorstandsmitglied Markus Müller (r.) und Stiftungsmanager Bruno Jaeger (2.v.r.) im Kreis der Landfrauen.privat

Region.Elmar Schmitz, Vorstandsvorsitzender der Volksbank RheinAhrEifel und gleichzeitig ihrer Bürgerstiftung, sowie Ingrid Strohe, Christel Zimmermann, Doris Clemens und Ute Pötsch, die jeweiligen Vorsitzenden der Landfrauenkreisverbände Ahrweiler, Mayen-Koblenz, Vulkaneifel und des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum Westerwald-Osteifel, gaben den Startschuss für das gemeinsame Projekt „Ernährungsbildung für Grundschulkinder“. Mit von der Partie war auch Ines Unger, Geschäftsführerin des Landesverbandes der Landfrauen Rheinland-Nassau, die sich den Beginn des Modelprojektes, das als Vorbild für andere Regionen dienen könnte, nicht entgehen lassen wollte. „Wir sind begeistert, dass die Volksbank auch Themen aufgreift, die auf den ersten Blick nicht ins tägliche Bankgeschäft passen, um so der Region und den Menschen, die hier leben, echte Mehrwerte zu bieten“, waren sich die Landfrauen einig. Ab sofort besuchen speziell ausgebildete Ernährungsberaterinnen der Landfrauen die Zweitklässler der Grundschulen im Geschäftsgebiet der Bank und schulen die kleinen Nachwuchsköche in gesunder Ernährung. Alle anfallenden Kosten für Kursgebühren, Lebensmittel oder Rezeptbroschüren übernimmt die Bürgerstiftung der Volksbank.

Gesunde Mahlzeiten kochen

In jeweils zwei zweistündigen Mitmachkursen zeigen die Landfrauen den Kindern, wie sie selbstständig kleine, gesunde und abwechslungsreiche Mahlzeiten zubereiten können, die eine gute Grundlage für alle Herausforderungen des Tages bieten und fit machen. Für die beiden Kursangebote „Powerfrühstück für Kids – Gesundes Frühstück selbst gemacht“ und „Die tolle Knolle – Leckere Gerichte rund um die Kartoffel“ haben sich aus dem Mitarbeiterkreis der Volksbank zahlreiche freiwillige Helfer gemeldet, um beim Vorbereiten und „Schnibbeln“ der Zutaten zu unterstützen. Aber auch die Eltern sind aufgerufen, sich für das Projekt ehrenamtlich einzusetzen. Als gute Ergänzung zum „Ernährungsführerschein“ in den dritten Klassen schult die Kampagne schon früh die Alltagskompetenz der Kinder. Der Workshop weckt den Spaß an einer verantwortungsvollen Auswahl, dem richtigen Umgang sowie der fachmännischen Verarbeitung und Zubereitung der regional angebauten Lebensmittel.

„Hilfe zur Selbsthilfe“

Neben dem Fokus auf die gesunde Ernährung möchte die Volksbank getreu ihrem Leitmotiv „Wir sind Heimat“ mit ihrem Engagement auch das Bewusstsein der Kinder für nachhaltiges Verhalten schärfen. „Wenn sie regionale Produkte verwenden und in heimischen Geschäften oder direkt beim Erzeuger vor Ort einkaufen, stärken sie den regionalen Wirtschaftskreislauf und damit die Infrastruktur unserer Heimat“, erklärt Schmitz den Zusammenhang. „Seit jeher ist der Gedanke der „Hilfe zur Selbsthilfe“ die Grundlage unserer Tätigkeit, die ihren traditionellen Ursprung in der Verbindung zwischen Volksbanken und Landwirtschaft hat. Auch wir profitieren letztendlich davon, wenn es unserer Heimat gut geht. Als regional verwurzelte Genossenschaft leben wir mit, für und von unserer Region und übernehmen auch im eigenen Interesse Verantwortung für ihre positive Entwicklung. Dabei liegen uns ihre jüngsten Bewohner besonders am Herzen – schließlich sind sie unser aller Zukunft“, erläutert er die Beweggründe für den Einsatz der Genossenschaftsbank.

Pressemitteilung der

Volksbank RheinAhrEifel

Elmar Schmitz (l.), Vorstandsvorsitzender der Volksbank und ihrer Bürgerstiftung, Vorstandsmitglied Markus Müller (r.) und Stiftungsmanager Bruno Jaeger (2.v.r.) im Kreis der Landfrauen.Foto: privat

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