Allgemeine Berichte | 15.01.2013

Raubkatzen und Synchronschwimmer

In Kesseling hatten die Junggesellen zur 20.Kappensitzung eingeladen

Nicht mehr wegzudenken aus dem Kesselinger Karneval ist Helene SurgesUM

Kesseling. Die Kesselinger Junggesellen mit ihrem Vorsitzenden Sascha Hupperich pflegen die Traditionen im Ort und dazu gehört auch seit nun schon 20 Jahren die Kappensitzung im Narrenzel. Zum Jubiläum hatten sich die Junggesellen das Thema Punk-Rock auf die Fahne geschrieben und das Festzelt samt Bühne in die Rock Musikszene verzaubert. So zog auch der Elferrat, angeführt vom Sitzungspräsidenten Benjamin Hück im fetzigen Kostüm und durchgestylt auf die Bühne, wobei sie im voll besetzten Zelt von den bunt kostümierten Jecken und Narren stürmisch begrüßt wurden. Als Eisbrecher schickte Anja Gräfe ihre Mini Funken auf die Bühne, die mit ihren flotten Tänzen nicht nur Eltern, Oma und Opa von den Bänken rissen. Hier war der Jubel groß und nach der Zugabe gab es die wohl verdienten Kinderorden. Der Weltenbummler, ein echtes Urgestein aus dem Kesselinger Junggesellenkarneval alias Guido Schmitz, war diesmal nicht soweit gereist und hatte sich für seine Späße mehr im Bereich der Verbandsgemeinde inspirieren lassen und dabei wurden die Zwerchfelle der Narren ganz schön strapaziert. Als Zugabe gab es dann eine Tanzeinlage mit der kleinen Tochter Lena. Dann war wieder Aufmerksamkeit gefordert, als die Trainerinnen Pia und Anja Kreuer die Mittleren Funken tanzen

ließen. Aus der Johanniterstadt Adenau war Martin Korden als Büttenredner angereist und lockte so manche Lachsalve hervor, als er Episoden aus seinem Leben als Kellner zum Besten gab. Bei den Hochtürmer Funken, einer Showtanzgruppe aus Houverath, kamen die Augen nicht mehr zum Stillstand, als die Raubkatzen ihre Show abzogen. Dafür gab es auch tosenden Beifall im Narrenzelt und ohne Zugabe durften die Katzen nicht zurück ins Gehege. Nicht mehr wegzudenken aus dem Kesselinger Karneval ist Helene Surges, die sich alljährlich etwas Neues einfallen lässt, um das närrische Publikum zu begeistern. Jetzt stand sie als Märchenoma mit ihrem Strickzeug auf der Bühne und nahm dabei ganz nach alter Sitte „es war einmal“ so manchen aus dem Ort aufs Korn und da trafen die Pfeile oftmals direkt in die Lachmuskeln. Mit dem so angeheizten Stimmungsbarometer hatte es das Ballett des Elferrates nicht mehr schwer auf den Wogen der Glückseligkeiten weiter zu schwimmen, als sie mit sechs Elferatsmitgliedern als Synchronschwimmer die Bühne eroberten. Ihren Schwimmkurs hatten die sechs gestandenen Herren bei Martina Berzen und ihrem Team absolviert. Mit dieser tollen Nummer ging das Programm in die Pause und wurde danach gleich wieder von der Kesselinger Showtanzgruppe Crazy Mama`s & Hot Chicas angeheizt und in kurzer Zeit sogar zum Kochen gebracht. Da hatte auch Karsten Surges mit seiner Büttenrede ein leichtes Spiel, als er die Lachmuskeln auf Höchstspannung brachte. Mit den „Botzedresser“ gab es zwar eine Verschnaufpause, dafür mussten aber die Arme und Beine kräftig ran, denn bei der Musikeinlage hielt es keinen auf den Bänken. Zum Abschluss zogen die Junggesellen wieder ihre bekannte Crazy Show ab, bei der diesmal drei Junggesellen das Showprogramm übernommen hatten und auch zur späten Stunde noch mal so richtig das Zelt aufmischten. Da blieb kurz nach Mitternacht nur noch das Finale, um sich bis zum nächsten Jahr zu verabschieden. Für die Junggesellen war es eine kurze Nacht da nur wenig Zeit zum Aufräumen und Aufklaren blieb, da sie am Sonntagnachmittag mit dem Blasorchester Altenahr unter der Leitung von Heike Plattner zum gemütlichen Kaffeeklatsch eingeladen hatten und da gab es den leckeren selbstgebackenen Kuchen der Freundinnen und Mütter. Am Abend war die Spannung groß im Festzelt als Preis um Preis aus der großen Tombola seinen glücklichen Gewinner fand. UM

Die Elferatsmitgliedern kamen als Synchronschwimmer auf die Bühne

Die Elferatsmitgliedern kamen als Synchronschwimmer auf die Bühne

Nicht mehr wegzudenken aus dem Kesselinger Karneval ist Helene SurgesFotos: UM

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