Knappe Niederlage für SG BaWa
SG Bachem/Walporzheim verliert 2:3 gegen DJK Kruft/Kretz im letzten Heimspiel
aus Bad Neuenahr-Ahrweiler
Bachem. Im letzten Heimspiel der Saison musste sich die SG Bachem/Walporzheim dem Tabellenzweiten DJK Kruft/Kretz knapp mit 2:3 geschlagen geben.
Dabei zeigte die Mannschaft von Trainer Lars Huther insbesondere im zweiten Durchgang eine engagierte Vorstellung, belohnte sich am Ende jedoch nicht mit Punkten.
Die Gastgeber erwischten zunächst einen ruhigen Start und kontrollierten über weite Strecken den Ballbesitz.
Gegen defensiv kompakte Gäste fehlte dem Stadtteilklub allerdings zunächst die Durchschlagskraft im letzten Drittel. Effektiver präsentierte sich hingegen die DJK Kruft/Kretz: Mit der ersten echten Torchance gingen die Gäste nach einem Konter mit 0:1 in Führung. Auch im weiteren Verlauf blieb das Bild ähnlich – viel Ballkontrolle auf Seiten der SG BaWa, jedoch nur wenig Torgefahr. So ging es mit dem knappen Rückstand in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel brachte Trainer Lars Huther mit drei Wechseln neuen Schwung ins Spiel – und die SG zeigte sich nun deutlich zielstrebiger. Der verdiente Ausgleich fiel schließlich durch Fabio Koch, der sich mit einer starken Einzelaktion durchsetzte und zum 1:1 traf.
Die Freude währte allerdings nur kurz. Praktisch im Gegenzug nutzten die Gäste einen Standard zur erneuten Führung. Die SG BaWa blieb dennoch spielbestimmend, wurde jedoch erneut bestraft: Nach einem Abstauber erhöhte Kruft/Kretz auf 1:3.
In den letzten 20 Minuten warfen die Hausherren nochmals alles nach vorne und setzten die Gäste stark unter Druck. Nach einem Eckball verkürzte Jan van Weenen auf 2:3 und sorgte damit nochmals für Spannung in der Schlussphase. Trotz weiterer guter Möglichkeiten gelang der Ausgleich jedoch nicht mehr, sodass am Ende eine knappe Niederlage nach einer insgesamt starken Leistung stand.
Für Trainer Lars Huther war es zugleich das letzte Spiel an der Seitenlinie seiner Amtszeit. Die SG Bachem/Walporzheim bedankt sich bei Lars Huther für zweieinhalb Jahre engagierte Arbeit und seinen Einsatz für den Verein. Aus familiären Gründen hängt nach Abschluss dieser Saison seine Trainertätigkeit an den Nagel. Wir wünschen ihm nur das Beste.
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Marco Bell hier kurz vor seinem Torversuch. Foto: SG BaWa