Runder Tisch für Prävention und Sicherheit ruft zum Mitmachen auf
„Wir für Toleranz und Freiheit“
Flagge zeigen bei der Aktionswoche vom 14. bis 19. Juli
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der 24. März 2012 war ein Tag, an dem die Menschen in der Kreisstadt ein beeindruckendes Zeichen für die Demokratie gesetzt haben. Über 1.000 Menschen waren dem Aufruf des Stadtrates gefolgt und nahmen am Rathaus an der Kundgebung „Wir für Toleranz und Freiheit“ teil. Unter eben jenem Motto und anknüpfend an diesen großen Gemeinschaftserfolg plant der „Runde Tisch für Prävention und Sicherheit“ Bad Neuenahr-Ahrweiler vom 14. bis 19. Juli eine Aktionswoche durchzuführen. „Viele freiheitsbewusste und friedliebende Bürgerinnen und Bürger waren vor fast zwei Jahren zusammengekommen, um Gesicht und Flagge zu zeigen und Farbe zu bekennen“, erinnert sich Guido Orthen.
„Und genau dies wünsche ich mir auch für die diesjährige Aktionswoche im Sommer“, so der Bürgermeister der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler weiter. Vereine, Kirchengemeinden, Initiativen und Interessensgruppen sowie Akteure aus Bevölkerung und Wirtschaft sind aufgerufen, sich mit eigenen Projekten an der Aktionswoche zu beteiligen oder sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen.
Bereits aktiv geworden sind die Schulen in städtischer Trägerschaft, die Offene Kinder- und Jugendarbeit der Stadt (OKUJA), der Beirat für Integration und Migration und natürlich die Stadtverwaltung selbst, die als Koordinierungsstelle zur Verfügung steht. Angesprochen fühlen sollten sich alle, die zu den Themen „Toleranz“ und „Freiheit“ in irgendeiner Form (Theater, Musik, Buchbeitrag, Spiele etc.) etwas anbieten möchten, erfolgreiche Projekte durchgeführt haben oder Projekte im laufenden Jahr planen, sich in diesem Bereich vielleicht seit vielen Jahren engagieren oder etwas Literarisch-Künstlerisches beitragen möchten. So plant die Stadtverwaltung am Montag, 14. Juli, eine Informationsveranstaltung im Rathaus zum Thema „Geschlechterrollen in der Einwanderungsgesellschaft“ in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung. Die Erich-Kästner-Realschule Plus möchte sich mit einer Theateraufführung und das Bündnis Remagen mit einem Fotowettbewerb beteiligen. Interessierte können wählen, ob sie die Aktionswoche nutzen wollen, um eigene Projekte durchzuführen und deren Ergebnisse auf dem „Markt der Möglichkeiten“ am Freitag, 18. Juli, im Mehrgenerationenhaus/Haus der Familie zu präsentieren oder sich mit einem Projekt, wie bspw. einer Musikdarbietung, einer Lesung, einem Workshop oder einem „fairen Mannschaftsspiel“ an diesem Tag überhaupt erst einmal vorstellen möchten. Ansprechpartner für Projekte und Ideen ist Sara Wessel von der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKUJA), Tel. (0 26 41) 3 96 98 22.
