Politik | 27.04.2015

Jugend-Hilfe-Verein bietet wieder Berufsorientierungsprojekt „Fit für den Job“ an

Zertifizierung zum wiederholten Male bestätigt

Teilnehmer und der Vorsitzende Friedhelm Münch sowie die Geschäftsführerin Petra Rademacher freuen sich über die erneute Zertifizierung.privat

Kreis Ahrweiler. „Fit für den Job“ ist ein vom Europäischen Sozialfond und vom Land Rheinland Pfalz gefördertes Projekt, das junge Erwachsene, die zu einem großen Teil vom Jobcenter Landkreis Ahrweiler vermittelt werden, in modularer Förderstruktur auf dem Weg ins Berufsleben unterstützt. Module, beginnend mit einer Eignungsanalyse, Berufsfelderprobung in den Bereichen Metall/Elektro, Holz und Garten- und Landschaftspflege, ein intensives Bewerbungstraining und Praktika in den Betrieben der Region bieten Perspektiven auf dem Weg in Ausbildung oder Arbeit. Eine individuelle sozialpädagogische Begleitung in jedem Modul gewährt den Jugendlichen permanente Hilfestellung. Ein breit gefächertes Seminarangebot, beispielsweise in den Bereichen EDV, Mathematik, Deutsch oder Allgemeinwissen bereitet die jungen Teilnehmer auf Anforderungen des Arbeitsmarktes vor. Zusätzlich wird das Angebot erweitert durch eine regelmäßige Ernährungsberatung oder die Möglichkeit der Ausbildung zum Ersthelfer am Unfallort, die von erfahrenen MitarbeiterInnen des DRK durchgeführt wird und unter anderem zur Erlangung der Fahrerlaubnis notwendig ist.

Mit dem Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt wurden weitere Voraussetzungen zur Zulassung von Trägern und Maßnahmen in das Dritte Sozialgesetzbuch (SGB III) eingefügt. Diese Neuerungen verfolgen das Ziel, die Qualität der arbeitsmarktlichen Dienstleistungen und damit die Leistungsfähigkeit und Effektivität des arbeitsmarktpolitischen Fördersystems nachhaltig zu verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, können nur solche Träger zur Durchführung von Arbeitsmarktdienstleistungen zugelassen werden, die unter anderem ihre Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit nachweisen, qualifiziertes Personal einsetzen und ein System zur Sicherung der Qualität nachweisen. Die Zulassungserfordernisse gelten für alle Träger, die Maßnahmen der Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durchführen.

Der Jugend-Hilfe-Verein ist nunmehr im vierten Jahr zertifiziert, wobei die Voraussetzungen hierfür jährlich überprüft werden. So verlief die letzte Überprüfung, ein so genanntes Überwachungsaudit, ohne jegliche Beanstandung. Der Jugend-Hilfe-Verein wird sich weiterhin bemühen diese Qualitätsstandards nicht nur beizubehalten, sondern kontinuierlich zu steigern, damit es weiterhin möglichst vielen jungen Menschen gelingt über den Verein in Ausbildung oder Arbeit zu gelangen.

Pressemitteilung des

Jugend-Hilfe-Vereins für

den Kreis Ahrweiler e.V.

Teilnehmer und der Vorsitzende Friedhelm Münch sowie die Geschäftsführerin Petra Rademacher freuen sich über die erneute Zertifizierung.Foto: privat

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