Eröffnungsschießen der Bendorfer Schützengesellschaft 1844
76 Osternester für die Teilnehmer
Sportlicher Wettkampf gepaart mit gemütlichem Beisammensein, Freibier, Haxen und Hähnchen
Bendorf. 76 Osternester gab es für die Teilnehmer des Eröffnungsschießens der Bendorfer Schützengesellschaft 1844. Seit Jahrzehnten schon wird dieser vereinsinterne sportliche Wettkampf vereint mit einem gemütlichen Beisammensein in der Bendorfer Schützenhalle. Vorsitzender Ulrich Grothe begrüßte die Vereinsmitglieder und las die Namen derer vor, die für diesen Abend Bier und alkoholfreie Getränke gespendet hatten: Jutta Fuhrmann, Vitomir Rasic, Moritz Runk und Ulrich Grothe. „Das alles hier ist reibungslos gelaufen, vor allem durch die Thekenmannschaft von der Bendorfer Narrenzunft, denen ich dafür danke“, sagte der Schützenvorsitzende in seiner Ansprache. Für das Essen, es gab halbe Hähnchen und Haxen draußen an einem Imbisswagen, mussten die Teilnehmer jedoch einen kleinen Obolus leisten.
Die 76 Osternester, gespendet vom Verein, waren je nach Platzierung mit Ostereiern, Süßigkeiten und weiteren Leckereien gut bestückt. Geschossen wurde für Damen und Herren getrennt mit Kleinkaliber aufgelegt auf die Scheibe. Die jeweils ersten Drei waren bei den Damen Ulla Stanelle, Edith Grün und Laura Fuhrmann, bei den Herren Thomas Greven, Andreas Stettler und Friedrich Löhr. Darüber hinaus gab es noch einen Sonderpreis in Form eines Frühstückskorbs, den der amtierende Schützenkönig Vitomir Rasic zur Verfügung gestellt hatte. Mit fünf Schuss musste eine Zahl zwischen 1 bis 50 errungen werden, den der König in einem geschlossenen Umschlag hinterlegt hatte.
Als der schließlich von den Schießmeistern Rainer Zingel und Frank Nehlmeyer, sie waren auch für die gesamte Auswertung zuständig, geöffnete wurde, stand fest, dass Inge Lammersdorf und Dieter Stanelle mit derselben Zahl am nächsten waren. Also war ein Stechen notwendig. Hier setzte die Schützengesellschaft zum ersten Mal Hightech ein: Jeder Schuss wurde von der speziellen Scheibe drahtlos auf einen Monitor übertragen und den Schützen angezeigt. Hier hatte Inge Lammersdorf die meisten Ringe geschossen und freute sich über den Königspreis. Die Bendorfer Schützengesellschaft besteht aus etwa 120 Mitgliedern, denen in der eigenen Anlage zehn überdachte Kleinkaliber-Stände, 50 Meter mit elektrischen Scheibenzuganlagen; zweimal fünf überdachte Pistolen-Stände, 25 Meter mit Duell-Anlagen; 18 offene Luftgewehr-Stände und zwei überdachte Großkaliber-Stände, 100 Meter mit elektrischer Zuganlage und Zwischenstopp auf 30 und 50 Meter, zur Verfügung stehen. Der Vorstand setzt sich zusammen aus dem Vorsitzenden Uli Grothe, Vize Vitomir Rasic, Schriftführerin Jutta Fuhrmann, Kassierer Gregor Syré, 1. Schützenmeister Rainer Zingel, 2. Frank Nehlmeyer, 3. Corvin Hermann, Hauptmann Friedrich Löhr, Jugendleiter Wolfgang Gräf, Standwart Henry Fiedler und Norbert Pierskala, Fähnrich Jörg Ferber, Offiziere für Bauangelegenheiten Hugo Lammersdorf und für die Presse Markus Fuhrmann
.