Miteinander - Verständnis - Leben der Kulturen
„Alle anders - alle gleich“
Beirat für Migration und Integration Bendorf trat mit großem Programm an
Bendorf. Die Stadthalle bis auf den wirklich letzten Platz besetzt, ein hoch-motiviertes Organisationsteam, interessante Infos bei Gesprächspartnern an der Fensterseite in der Bendorfer Stadthalle, kulinarische Köstlichkeiten, welche eine Gemeinschaftsproduktion der Moscheegemeinde Luisenstraße Bendorf, von Türkücü Mülhofen und der Moscheegemeinde Mülhofen waren, Fotos auf dem Polizeimotorrad und Kinderschminken mit dem Luftballonclown - das Rahmenprogramm war umfangreich organisiert beim großen „Interkulturellen Fest“ unter dem Leitmotto „Auch Du bist ein Teil des Ganzen“. Beigeordneter Bernhard Wiemer sprach die Eröffnungsworte zum Fest, das vom Beirat für Migration und Integration ausgerichtet wurde. Vorsitzender Naim Bayraktar freute sich auf ein „buntes Bendorf und ein buntes Deutschland“. „Wir haben ein Jahr an der Vorbereitung gearbeitet“. Der Beifall honorierte alle der vielfältigen Beiträge, die an diesem Nachmittag folgten, durch das Programm führten kurzweilig das Moderatorenduo aus Ayse Kilicaslan und Rolf Barthel. „Buongiorno“, sang der große Chor der Medardus-Schule und die Integrationsgruppe bot einen Tanz dar - alle auftretenden Kinder des Nachmittags wurden mit einer kleinen Süßigkeit beschenkt, die Organisatoren mit einer Rose. Naim Bayraktar führte ein Interview und bot so weitere Infos, bevor die Gülser Musikgruppe „Zores Bagaasch“ „Jiddische Lieder“ vorstellte. Die Kindergruppe der „Kindertagesstätte Schillerstraße“ aus Mülheim-Kärlich erzählte spielerisch mit Eltern und Kindern die Geschichte von der kleinen Rübe. Die „Tanzmäuse“ der Bendorfer Narrenzunft erfreuten mit ihrem orientalischen Tanz. Die Schülergruppe der Bodelschwingh-Grundschule Mülhofen begeisterte mit der Flötengruppe und stellte sich dann in unterschiedlichsten Sprachen - türkisch, russisch, niederländisch, italienisch, vietnamesisch und englisch - perfekt vor, eine tolle Idee. Auch die Erzählung der „kleinen Raupe Nimmersatt“ und die Präsentation türkischer Gedichte gelangen hervorragend. Der „Deutsch-Philippinische Freundeskreis Tribong Pinoy“ aus Koblenz informierte über die Taifunopfer und sammelte Spenden. Anna Killewald, das Solomariechen der KG 1937 Sayn e.V., wirbelte über die Bühne und erfreute das Publikum. Es folgte die Darbietung der jugendlichen Folkloregruppe AKM Koblenz, bevor die BNZ-Kids einen hervorragenden Showtanz mit tollen Tanzfiguren präsentierten. Auch die Bulgarische Tanzgruppe oder der Solo- und Gruppenvortrag der Bendorfer russischen Gesangstruppe „Chance“ faszinierten. Den lokalen tänzerischen Höhepunkt setzte dann die BNZ-Garde mit ihrem Showtanz unter das große Programm. Wichtig waren an diesem Nachmittag die geführten Gespräche, Gemeinsamkeit, Annäherung und ein Zusammenwachsen der Kulturen, mehr Verständnis füreinander. -PS-