Politik | 06.05.2014

FDP Bendorf

„Das WIR-Gefühl stärken“

V.l. Guenther Bomm, Karin Planck-Dietz, Herbert Speyerer. privat

Bendorf. Das WIR-Gefühl stärken, die Bürger besser am örtlichen Geschehen beteiligen – diesem Ziel dienen mehrere Anträge der FDP. „Sportlerehrung, Ehrenamtstag, Ersatz für den Hochzeitswald, behindertengerechtes Rathaus, Verbesserung der Akustik bei Ratssitzungen, offene Bürgerliste zur Stadtratswahl, monatliche Stammtische für alle Bürger und Innenstadtentwicklungsfond“ – FDP-Fraktionsvorsitzender Herbert Speyerer fasste beim Treffen der Bendorfer Liberalen am 1. Mai noch einmal die bisherigen Initiativen seiner Fraktion zur größeren Einflussnahme der Bürger aus den letzten zwei Jahren im Stadtrat zusammen. Er stellte hierbei insbesondere die beiden jetzt eingereichten FDP-Anträge zur Errichtung einer „Bürgerstiftung“ und eines „Registers für freiwillige Patenschaften zu Gunsten von Grünflächen, Blumeninseln und Bäumen“ vor.

Die FDP fordert – ähnlich wie bei dem erfolgreichen Modell in der VG Weißenthurm, wo seit dem Frühjahr 2013 bereits knapp 20.000 Euro als Spendeneinnahmen verbucht wurden – eine „Bendorfer Bürgerstiftung“ zur Unterstützung der auf Ehrenamtlichkeit angewiesenen Vereine und ein „Patenschaftsregister“, um öffentliches Grün kostengünstiger pflegen und das Stadtbild verbessern zu können. Die auf Platz Drei der FDP-Liste kandidierende ehrenamtliche Beigeordnete Karin Plank-Dietz stellte hierzu fest: „Gerade, wenn eine Stadt, die aus vielen Gründen von Touristen besucht wird, Leerstände und optisch wenig ansprechende Häuserfronten nicht verbergen kann, sollte sie durch Sauberkeit, kreatives Grün und Blumenschmuck erkennen lassen, dass man sich intensiv um positive Veränderung bemüht. Wenn dieses „Selbst-in-die-Hand-nehmen“ dann auch eine besondere Würdigung des Ehrenamtes erfährt, profitieren Bürger und Besucher unserer Stadt davon.“

Auf einer Internetplattform heißt es: „Bürgerstiftungen ermöglichen es den Menschen, selbst aktiv zu werden. Als Stifter, Spender oder Ehrenamtlicher. Mit Geld, Zeit oder Ideen. Für die Stadt oder Region, in der man lebt. Für Bildung und gute Nachbarschaften, für Kultur und Umwelt.“

“Alle Parteien reden zwar von stärkerer Bürgerbeteiligung. Wir haben mit unseren Anträgen aber Möglichkeiten benannt, die von anderen Städten bereits erfolgreich angewandt werden und dazu beitragen, dass die Bürger sich mit ihrer Stadt identifizieren können“ ergänzte Stadtverbandsvorsitzender Günther Bomm die Initiativen. Er kündigte dabei an, dass die FDP und ein Unternehmer der Stadt Parkbänke für die geplante „Hochzeitsallee“ spenden wollen.

Pressemitteilung

der FDP Stadtverband Bendorf

V.l. Guenther Bomm, Karin Planck-Dietz, Herbert Speyerer. Foto: privat

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