Bendorfer Krebbelschesfest gefeiert
Der Duft von Krebbelscher lag in der Luft
Bendorf. Traditionell wurde des Bendorfer Krebbelschesfest am vergangenen Wochenende mit dem Fassanstich am Freitagabend eröffnet. KUK-Präsident Christoph Hahn bedankte sich in seiner Ansprache bei allen Sponsoren, die auch in diesem Jahr, mit ihrer Unterstützung das Aufstellen des Festzeltes erst möglich gemacht haben. Bürgermeister Michael Syré hatte zum letzten Mal in seiner Amtszeit die Ehre das Fass anzuschlagen und die ersten Gläser Bier zu zapfen. Zum ersten Mal in der über 40-jährigen Geschichte des Bendorfer Krebbelschesfestes gab es nach dem Fassanstich einen Eröffnungstanz der ganz besonderen Art. Es hatte sich doch, zu aller Erstaunen, eine Hochzeitsgesellschaft mit unter die Besucher gemischt. Die frisch gebackenen Eheleute tanzten ihren Hochzeitswalzer, ganz ungewöhnlich, auf das von „Kniff“ Rosenbaum interpretierte „Krebbelsche-Lied“. Wenn das keine Liebe zu Bendorf und dem Krebbelschesfest ist. Die Hochzeit in diesem Rahmen zu feiern, darauf wäre selbst Christoph Hahn nicht gekommen, wie er selbst betonte. Die mitgebrachte Gesellschaft tanzte sofort zu der Live-Musik von Alleinunterhalter „Kniff“ Rosenbaum und sorgte schon zu Beginn des Abends für gute Stimmung. Wer an das Krebbelschesfest in Bendorf denkt, dem kommt unweigerlich auch die Showband „Daylight“ in den Sinn, die schon fast als „KUK-Hausband“ bezeichnet werden kann. Auch in diesem Jahr war die Gruppe wieder für die musikalische Gestaltung am Samstagabend verantwortlich.
Am Sonntag konnte man den Musikzug Bendorf und die Nothbachtaler Musikanten hören. Auch die Kleinsten kamen an diesem Wochenende nicht zu kurz. Es gab Dosenwerfen, Popcorn, Ponyreiten und am Sonntag sogar eine große Hüpfburg. Der Duft der Krebbelscher war durch ganz Bendorf zu riechen und lockte zahlreiche Besucher an, die dort Schlange standen, um die leckeren Reibekuchen direkt vor Ort zu probieren oder sie einfach mit nach Hause zu nehmen. Wer keine Lust auf Krebbelscher hatte, fand eine Alternative am Grill und am Sonntag gab es zudem noch Debbekoche oder Kaffee und Kuchen. Trotz Festzelt, hatten sich die KUK-Köche über das gesamte Wochenende, am warmen Herd, wohl die besten Plätze ausgesucht, denn auf schönes und warmes Wetter wartete man auch am Yzeurer Platz vergeblich. Trotz des ferngebliebenen Sommerwetters war es ein rundum gelungenes Fest.