Sitzungskarneval vom Feinsten erlebten die närrischen Gäste der KUK Bendorf
Ein echter Leckerbissen mit viel Witz und schwungvollen Rhythmen
Bendorf. Einen echten Sitzungsleckerbissen wusste die KUK Bendorf in dieser Session zu servieren. Gleich zu Beginn schlugen die Wogen der Begeisterung hoch, als der Musikzug Bendorf die Garden und den Elferrat des Vereins unter dem rot-weißen Narrenhimmel zur Bühne begleitete, und mit schwungvollen Rhythmen auf einen in allen Belangen hervorragenden Sitzungsabend einstimmte. KUK-Präsident Christoph Hahn konnte - unterstützt von Jörg Kroop und Monika Stahlhofen-Weber - ein Sitzungsprogramm präsentieren, das keine Wünsche offen ließ, und das von der KUK-Sitzungskapelle „Daylight“ wieder einmal erstklassig begleitet wurde. Ein besonderes Markenzeichen der KUK ist ihre bunte Vielfalt, die wirklich niemanden zu kurz kommen lässt, egal ob er nun ein Freund der gepflegten Büttenrede ist, gerne zu ausgelassener Musik feiert, oder sich an exzellenten Tänzen erfreut. Tänzerisch überzeugten bei der KUK Aktive jeden Alters. Ob es nun die Küken mit „Peter Pan & Tinkerbell“, die Kindergarde mit ihrem Gardetanz oder die Mittelgarde mit dem Showtanz „Candyland“ und einem Gardetanz waren. Auch Solomariechen Selina Hahn wusste tänzerisch zu begeistern Auf die Topleistungen des Nachwuchses setzten die „alten Hasen“ nochmal einen drauf. Der Tanzclub „Dancefever“ bot mit „Viva Las Vegas“ einen Augenschmaus, die Prinzengarde setzte mit ihrem Showtanz zur Musik von „Abba“ ein echtes Highlight, und am Ende rockte die Männertanzgruppe den Saal zu kölschen Tön der Gruppe „Brings“. Selbst die „Schlabbeflecker“ zeigten, dass sie rund ein halbes Jahr vor der Fußball-WM am Zuckerhut Samba-Rhythmen im Blut haben. Doch neben dem, was es zu sehen gab, gab es bei der KUK auch Erstklassiges zu hören. Patric Stamm und Jupp Kessler zogen als „Zweieinhalb Männer“ das Publikum gleich auf ihre Seite. Petra Hahn als „Tresje aus Raasbisch“ erzählte in urkomischer Manier von ihrer Kreuzfahrt. Klassische Vortragskunst bot „Messdiener“ Christoph Hahn mit einer brillanten Reimrede. Alois Müller referiert mit viel Mutterwitz über die „Homesitzung für den kleinen Geldbeutel“ und erwies sich einmal mehr als Meister seines Fachs, wenn es darum geht, das Publikum selbst aktiv werden zu lassen. Ein echtes „Ass“ in der Bütt ist Ralf Krings schon seit vielen Jahren. Das stellte er auch diesmal als „Der Mann“ unter Beweis. Mimik, Gestik und ein erstklassiges Timing machten seinen Vortrag zu einem zwerchfellerschütternden Erlebnis. Ganz auf Situationskomik setzten dann noch einmal Heike Kamp, Jürgen Letschert, und Jörg Kroop in ihrer „etwas anderen“ Talkshow. Den „Partypart“ übernahm einmal mehr die Band „Daylight“, die mit ihrem Stimmungsauftritt das Publikum auf die Stühle trieb. Ein emotionales Finale mit den Hymnen „Unsere Stammbaum“ und „Du bes Bendorf“ setzte ein dickes Ausrufezeichen hinter eine KUK-Sitzung, die lange in Erinnerung bleibt.
Die KUK-Prinzengarde bot einen erstklassigen Tanz zur Musik von „Abba“.
Patric Stamm und Jupp Kessler als humorvolle „zweieinhalb“ Männer.