Allgemeine Berichte | 18.11.2014

Startschuss in die Karnevalssession: Beim Bunten Abend der KUK Bendorf wurden lokale Dinge „auf die Schippe“ genommen

„Eine vierspurige Straße führt nach Sayn: eine Spur für rein und drei für raus“

Erst cool und dann heiß - der Tanz der „Ice Dreams“, dargeboten von der KUK Mittelgarde. HEP

Bendorf. Beim Bunten Abend war der Name Programm, denn der Abend der Kirmes- und Karnevalsgesellschaft (KUK) in der vollen Bendorfer Stadthalle war sogar mehr als bunt - hatten doch die KUK-Organisatoren ein tolles närrisches Programm zur Sessionseröffnung zusammengestellt. Schwerpunkt waren die wunderschönen Tanzdarbietungen verschiedener Gruppen.

So rief Präsident Christian Hahn als Erstes die „Küken“ auf die Bühne. Diese süßen Kinder zwischen drei und sechs Jahren begeisterten in ihren gold-blauen Kleidchen mit dem Tanz „Schneewittchen und die zwei Zwerge“, den Nicole Karst und Nina Erlemann-Eberhard einstudiert hatten. Es tanzten: Celina und Carolina Dietrich, Lena und Nele Maier, Laura Ferro, Laura Linz, Charlotte und Josefine Mayer, Luisa Weber, Romy Krings, Robin und Jaimie Gottschling sowie Ida und Emma Volk. Zuvor war unter der Musik des Bendorfer Tanzmusikduos „Take Two“ mit Ali und Jürgen der Elferrat einmarschiert und nach den vier Narrenrufen „Hä Dau“ (Bendorf), „Meck Meck“ (Stromberg), „Säbalä“ (Sayn) und „Ganz denewer“ (Mülhofen) und einer Schunkelrunde war das närrische Publikum in der Stadthalle so richtig in Karnevalsstimmung.

In mehreren Zwischenspielen bekamen sich Frau Frühling in Grasgrün, Frau Sommer mit Sonnenblume („Besser passt Altweibersommer“), Frau Herbst (mit Föhn) und Frau Winter (im blauen Bademantel und Lockenwicklern) so richtig in die Wolle. Dargeboten wurden diese lustigen Szenen, die für viele Lacher sorgten, von Monika Stahlhofen-Weber, Heike Kamp, Marion Dittmer und Caroline Clotten „This is Africa“ hieß es dann bei der KUK-Kindergarde, die mit Perücken aus Bast und barfuß flotte Tänze auf die Bühnenbretter legte. Dafür hatten Heike Kamp und Melissa Hörstel folgende Mitglieder trainiert: Lena Debrich, Chayenne Arzbach, Lea Ebeling, Emely Zumbusch, Franziska Stegers, Lisa Stopek, Ella Neumann, Kati Sibus, Lara Weber, Josie Reinecke, Lasse Neumann, Niklas und Lukas Splettstößer, Oliver Ferber, Marek Hahn, Maurice Gottschling und Paul Hörstel. Da jeweils der männliche Part fehlte - so Christoph Hahn - haben sich einfach die zwei Mädchen Candy Dahmen und Katharina Müller zu einem Tanzduo zusammengeschlossen und wirbelten über die große Stadthallenbühne.

„Ice Dreams“ brachten „coole“ Stimmung auf die Bühne

Wie man Mallorca erleben kann, davon sang die Gruppe Second Hand, die dann noch einige Dinge aus Bendorf auf die närrische Schippe nahm, unter anderem mit dem Refrain „In Mülhofen gibt es praktisch gar nix“.

Und dann wurde es richtig „cool“, denn in winterlicher Dunkelheit zogen bei spärlich blauem Licht die „Ice Dreams“ auf die Bühne. Schnell waren die Schneekristalle geschmolzen und die Mädchen der KUK-Mittelgarde zeigten einen „heißen“ Tanz. Das waren Alicia Dohler, Alina Schermuly, Emily Eifler, Jaimy Karst, Lara Neumann, Lisa Junker, Melissa Hörstel, Michelle Ferber, Sarah Schuster, Thelma Schwenkmezger, Gina-Maria Walburger, Celina Dohler, Lina Sibus, Selina Hahn, Katharina Weber, Lena Metzing, Karina Beltzki, Jana Schoblocher und Celina Stettler, die von Marina Dohler und Elke Menges-Nett trainiert wurden. Zum vierten Mal was das Kürassierregiment Vettelschoss zu Gast bei der KUK und hatte unter anderem eine Tanzgruppe und eine Musikkapelle mitgebracht.

Weil sie in Bendorf keine geeignete Kneipe mehr fanden, hatten Jörg Kroop, Jürgen Letschert und Gerd Schneider ihren Stammtisch einfach auf den Wochenmarkt verlegt. Und Jürgen („Du leuchtest wie ein Ampelmännchen“) war Laubbläser bei der Stadt und machte eben viel Krach, um dann sonntags gegen Bahnlärm zu demonstrieren. Dem Stammtisch fiel auf, dass die Straße nach Sayn in Flugzeuglandbahn-Breite ausgebaut wird. „Dann führt also eine vierspurige Straße nach Sayn“ - Antwort: „Ja, eine Spur für rein und drei für raus“. „Zeit“ nannte die KUK-Prinzengarde ihren Tanz, den Alexandra Patzig einstudiert hatte. Um diesen Auftritt mit den atemberaubenden Pyramiden und Hebefiguren vorzubereiten, brauchte man offensichtlich wirklich viel „Zeit“. Dabei waren: Katharina Becker, Maren Behring, Candy Dahmen, Janina Gratzki, Samira Greune, Emma Hörstel, Saskia Langner, Alexandra Patzig, Jaqueline Schmitz, David Schneider, Julia Tracht, Sebastian Weber und Lea Winnen.

Alexander Holly erzählte von den lieben „Kinderchen“

Und dann erfüllte Selina Hahn mit ihrem Solotanz die große Bühne mit Leben, denn sie „flog“ fast von einer Seite zur anderen. Was man so mit den „lieben“ Kinderchen in Schule und Kita erleben kann, erzählte „Erzieher“ Alexander Holly unter anderem auch mit seiner Gitarre. „Dat brings“ hieß es dann zum Abschluss des viereinhalbstündigen Programms bei der KUK-Männertanzgruppe. Hier traten auf Gerd Schneider, Sebastian Weber, Jörg Ferber, Patrick Lembgen, Mario Karst, Jörg Kroop, Holger Ferber, Christoph Hahn, Werner Weber und David Schneider.

Mit einem furiosen Finale, bei dem fast alle Aktiven noch einmal auf die Bühne kamen, endete zum Sessionsauftakt ein Bunter Abend, der vom Publikum tosenden Applaus bekam.

„Eine vierspurige Straße führt nach Sayn: eine Spur für rein und drei für raus“

Die vier Jahreszeiten Frühling von rechts Sommer Herbst und Winter bekamen sich auf der Bühne richtig in die Wolle.

Erst cool und dann heiß - der Tanz der „Ice Dreams“, dargeboten von der KUK Mittelgarde. Fotos: HEP

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