Politik | 29.03.2014

Vereine beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“

Gemeinden leben vom Bürgerengagement

Anmeldeschluss zum Sonderwettbewerb „Dorfverschönerung durch Vereine“ ist am Dienstag, 15. April

Das Strüwer Heiligenhäuschen in Spay wurde in Eigeninitiative komplett saniert. Ein Beispiel einer Maßnahme, die ausgezeichnet wurde. KV-MYK

Kreis MYK. Zum Kreis- und Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ haben sich die Gemeinden aus dem Landkreis Mayen-Koblenz angemeldet. Jetzt rückt der Anmeldeschluss zum Sonderwettbewerb „Dorfverschönerung durch Vereine“ näher: Bis Dienstag, 15. April, kann man noch an den Start gehen.

Seit 1977 wurden in den bisherigen Wettbewerben 464 Maßnahmen bewertet und etliche mit Prämien ausgezeichnet. Voraussetzung für die Teilnahme von Dorfgemeinschaften, Vereinen oder Gruppen ist, dass sich auch die jeweilige Gemeinde am Kreis- und Landeswettbewerb 2014 beteiligt. Sie sollen damit angeregt werden, gemeinsam besondere Akzente in der Dorfverschönerung und in der Umweltverbesserung zu setzen. So steht es in den Richtlinien. „Gemeinschaftliche Aktivitäten motivieren und mobilisieren die Dorfbewohner, selbst an der Gestaltung ihres Lebensraumes mitzuwirken. Sie leisten damit einen Beitrag zur Verbesserung des Gemeinschaftslebens und helfen, das Leben im ländlichen Raum zukunftsfähig und lebenswert zu gestalten“, unterstreicht auch Landrat Dr. Alexander Saftig.

Für die Prämierung ortsverschönernder Einzelmaßnahmen von Gruppen, Vereinen oder Bürgerinitiativen stehen alljährlich 5000 Euro zur Verfügung. Aktive Bürger sind gefragt, die selbst die Initiative ergreifen, wie Theo Reichert vom Kreishaus erläutert: „Im Idealfall geht der Verein zum Bürgermeister und fragt, wo er anpacken kann oder macht eigene Vorschläge.“ Das können Baumpflanzaktionen sein, die Gestaltung naturnaher Spielplätze oder von Wanderwegen, die Sanierung und Renovierung für den Ort wichtiger oder touristischer Einrichtungen wie Wander- oder Schutzhütten. Die Kommission entscheidet mit einem Bewertungsbogen. 50 Punkte gibt es maximal, dabei gibt es schon jeweils zehn für die Gestaltung einer Anlage mit ortstypischem Material, wenn die Anlage eine wesentliche Bereicherung des Ortes darstellt, neu errichtet oder sehr gut gepflegt ist. Gewertet wird, was im Vor- oder Wettbewerbsjahr beendet wurde. Jeder Verein kann nur eine Maßnahme anmelden.

„Die Chancen für eine Auszeichnung der Bewerber sind gut“, unterstreicht Reichert. Auf ortstypisches Material, Form, Farbe oder die Anpassung an das Landschaftsbild sollte man achten, denn damit lässt sich punkten. Reine Aufräumarbeiten freuen die Mitarbeiter im Kreishaus zwar, für den Wettbewerb können sie jedoch nicht anerkannt werden.

Weitere Infos bei Theo Reichert unter Tel. (02 61) 1 08 -4 69.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

Das Strüwer Heiligenhäuschen in Spay wurde in Eigeninitiative komplett saniert. Ein Beispiel einer Maßnahme, die ausgezeichnet wurde. Foto: KV-MYK

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