Marienhaus Klinikum Bendorf – Neuwied – Waldbreitbach
Grüne Damen des Klinikums feiern 20-jähriges Jubiläum
„Heute sind wir die Beschenkten gewesen“ - Direktorium für Unterstützung der ehrenamtlichen Helferinnen sehr dankbar
Bendorf. „Schon seit 20 Jahren bereichern uns die ehrenamtlichen Helferinnen im Marienhaus Klinikum St. Josef Bendorf. Das ist ein guter Grund, um Danke zu sagen“, so Therese Schneider, die Krankenhausoberin des Marienhaus Klinikums Bendorf - Neuwied - Waldbreitbach. Die so genannten „Grünen Damen“, wie die ehrenamtlichen Helferinnen des christlichen Krankenhaushilfsdienstes genannt werden, sind im Klinikalltag eine wertvolle Hilfe. Man erkennt sie sofort an ihrem grünen Kittel und ihrem freundlich-dezenten Auftreten. Sie übernehmen Gefälligkeiten und kleine Dienste, die nicht in den Aufgabenbereich des Pflegepersonals fallen, aber den Patienten den Krankenhausaufenthalt sehr erleichtern.
So begleiten sie neu angekommene Patienten zur Aufnahme und auf ihre Station, sie übernehmen Besorgungen in der Stadt, regeln - wenn notwendig - die Wäscheversorgung und stehen den Patienten ohne Zeit- und Termindruck zu Gesprächen zur Verfügung. „Mit all diesen Hilfen geben sie unserem Haus ein besonders menschliches Gesicht, für das unsere Mitarbeiter und Patienten sehr dankbar sind“, so Therese Schneider.
Gegründet wurde der Krankenhausbegleitdienst vor 20 Jahren auf Anregung von Schwester M. Helena Hermann, der damaligen Konventsoberin in Bendorf. Sehr schnell fanden sich sozial engagierte Frauen, die ihre Unterstützung anboten. Christel Elert, eine der Ehrenamtlichen der ersten Stunde: „Ich hatte Zeit und wollte diese gerne sinnvoll einsetzen. Im Erstgespräch mit Schwester Helena habe ich schnell gemerkt, dass der ehrenamtliche Dienst im St. Josef Bendorf genau das Richtige für mich sein könnte - und das hat sich dann ja auch bestätigt.“
Vor 20 Jahren war das Marienhaus Klinikum St. Josef Bendorf noch ein Haus der Grund- und Regelversorgung. Die ehrenamtlichen Helferinnen haben die Umwandlung des Krankenhauses in eine große orthopädische Fachklinik mitgetragen. Dabei haben sie ihr ehrenamtliches Engagement den veränderten Bedürfnissen der Patienten, die jetzt aus dem gesamten Bundesgebiet kommen, angepasst und auf diese Weise wesentlich zum Gelingen des Veränderungsprozesses beigetragen. „Heute erleben wir es immer wieder, dass ein Patient mit Knie- oder Hüftproblemen kommt, wir ihm zu Beginn seines Aufenthaltes mit bspw. dem Gepäck behilflich sein müssen, er am Ende aber kerngesund hier rausspaziert“, so Christel Elert. „Das ist dann auch für uns eine große Freude.“
Oft sitzen die Ehrenamtlichen nach dem gemeinsamen „Dienst“ in der Cafeteria des Hauses und bestätigen sich gegenseitig: „Heute sind wir die Beschenkten gewesen.“ - wegen der bereichernden Gespräche mit Patienten und dem Gefühl, Gutes getan zu haben. Natürlich haben sich auch Freundschaften gebildet, während des Dienstes, der regelmäßigen Treffen mit allen Ehrenamtlichen im Marienhaus Klinikum Bendorf - Neuwied - Waldbreitbach oder bei gemeinsamen Fortbildungen in bspw. Gesprächsführung.
Wer selbst Interesse daran hat, sich ehrenamtlich im Marienhaus Klinikum St. Josef Bendorf zu engagieren, kann sich gerne an die Krankenhausoberin Therese Schneider unter Tel. (0 26 31) 82 -13 40 wenden.