Allgemeine Berichte | 12.11.2013

Förderkreis St. Medard auf großer Herbstfahrt

Hafen, Speicherstadt, Fischmarkt

Die einwöchige Tour nach Hamburg hielt Highlights am laufenden Band bereit

Die Reisegruppe des Förderkreises St. Medard Bendorf in Hamburg.privat

Bendorf. Die Freie und Hansestadt Hamburg war in diesem Jahr Ziel der Herbstfahrt des Förderkreises St. Medard Bendorf e.V. Der voll besetzte Reisebus brachte die Schar der reisefreudigen Bendorfer sicher an die Elbe, wo schon am Ankunftstag eine gecharterte Barkasse zu einer tollen Hafenrundfahrt wartete. Galt es doch den Luxusliner „Queen Mary 2“ am Kreuzfahrtterminal zu sehen. Insgesamt verbreitet der Hamburger Hafen ein ganz besonderes Flair und beeindruckt durch seine Größe. Vorbei an den Landungsbrücken und dem Altonaer Fischmarkt mit seiner berühmten Auktionshalle konnten die riesigen Verladekräne am Containerterminal bestaunt werden. Eine Rundfahrt durch die Speicherstadt ließ erahnen, welchen Reichtum einst die hanseatischen Kaufleute anhäuften. Mit dem aufkommenden Containergeschäft hat die Speicherstadt ihre ehemalige Bedeutung verloren. Heute werden die Gebäude überwiegend museal oder gastronomisch genutzt. Als ganz besonderer Magnet hat sich das Miniatur Wunderland mit seiner weltgrößten Modelleisenbahn in der Speicherstadt entwickelt. Eine sich abwechselnde Tag- und Nachtsimulation sowie eine mit viel Liebe zum Detail präsentierte Ausstellung faszinierte die Gruppe. Bei einer Stadtrundfahrt konnten dann auch im „Landesinneren“ sehenswerte Stadtteile, Villen und Bauwerke besichtigt werden. Es konnte aber auch festgestellt werden, dass es, wie überall, Schokoladenseiten und dann wiederum triste Stadtbereiche gibt. Wasser und Grün im Wechsel machen aber einen Aufenthalt lohnenswert. Hamburg - die Stadt der Musicals, ist ein weiteres Attribut, das der Hansestadt jährlich viele tausend Besucher beschert. Natürlich durfte deshalb auch nicht der Besuch eines der vielen in der Stadt aufgeführten Musicals im Programm fehlen. Der König der Löwen zog die Bendorfer in seinen Bann.

Traumhaft schön wurden die Zeichentrickfiguren menschlich auf die Bühne gezaubert und die gesangliche Qualität der Aufführung war einmalig. Hafencity, die Dauerbaustelle der Elbphilharmonie, der Michel als Hamburger Wahrzeichen, das prächtige Hamburger Rathaus im historistischen Stil der Neorenaissance mit seinem 112 Meter hohen Turm waren weitere lohnenswerte Besuchsobjekte. Hamburgs berühmteste Straße, die als „sündige Meile“ bekannte Reeperbahn, hat ihr Gesicht in den letzten Jahren grundlegend verändert, wie bei einer Führung berichtet wurde. Viele Theater, die Davidwache, Hamburgs bekanntestes Polizeirevier, gehobene Gastronomie, aber auch eine Reihe von „Rotlichtbetrieben“ bilden das unverwechselbare Gesicht dieses Viertels. Verwöhnt von der BUGA in Koblenz waren die Teilnehmer schon sehr gespannt auf den Besuch der Internationalen Gartenschau in Hamburg-Wilhelmsburg. Es präsentierten sich auf einem weitläufigen, aber dank der Gartenschaubahn gut erreichbaren Gelände, 80 Gärten aus aller Welt. Zum Reiseprogramm gehörte auch ein Abstecher in Hamburgs Nachbarschaft. Eine Fahrt ins „Alte Land“, eines der größten Obstanbaugebiete Deutschlands, mit seinen wunderschönen Fachwerkhäusern, die alte Hansestadt Lübeck und die Eulenspiegelstadt Möln rundeten ein erlebnisreiches Besuchsprogramm ab. Die Zeit verging im Fluge, und so hieß es nach einer Woche schon wieder Abschied nehmen von einer Stadt, die vielfältige Eindrücke vermittelte.

Bevor es wieder mit dem Bus in Richtung Heimat ging, statteten die Teilnehmer dem weltberühmten Hamburger Fischmarkt in aller Frühe noch einen Besuch ab und amüsierten sich köstlich über die Verkaufspraktiken von Aal-Kai und Co. Auf der Heimfahrt hatten die Bendorfer noch Gelegenheit, die wunderschöne Altstadt von Osnabrück kennenzulernen, bevor dann auf dem Yzeurer Platz wieder eine tolle Reise endete, die von Brigitte Schmidt und Karl-Rudolf Goergen als „Rundum-Sorglos-Paket“ organisiert war.

Die Reisegruppe des Förderkreises St. Medard Bendorf in Hamburg.Foto: privat

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