Allgemeine Berichte | 22.04.2014

Kreisverbindungskommando übte für länderübergreifende Großübung "Standhafter Bär"

Hand in Hand im Katastrophenschutz

Konzentriert bei der Arbeit: Die zivil-militärische Zusammenarbeit funktioniert im Kreis Mayen-Koblenz. Landrat Dr. Alexander Saftig informierte sich über die Lage der Übung „Standhafter Bär“, die das länderübergreifende Szenario eines Jahrhunderthochwassers beinhaltet.Kreisverwaltung MYK

Koblenz. Hochwasser kennt keine Ländergrenzen. Wenn gar ein Jahrhunderthochwasser droht, arbeiten auch zivile und militärische Einheiten Hand in Hand für den Katastrophenschutz. Wichtiger Partner für den Landkreis ist das Kreisverbindungskommando Mayen-Koblenz (KVK). Drei Tage bereitete es sich bei einer Wehrübung in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz auf die Großübung „Standhafter Bär“ vor. „Die Übung, an der auch die Bundesländer Bayern und Hessen teilnehmen, wird im November stattfinden. Dabei wird eine Jahrhunderthochwasserlage unterstellt, bei der die Bundeswehr die zivilen Katastrophenschutzbehörden und -institutionen unterstützt“, erklärte Arno Sauer. Der Oberstleutnant der Reserve leitet das KVK. Das KVK Mayen-Koblenz ist eines von 36 in Rheinland-Pfalz, die ausschließlich mit Reservisten besetzt sind. Sie bilden die Schnittstelle zwischen der Bundeswehr und den zivilen Einheiten und beteiligten Behörden im Katastrophenschutz. Im Rahmen der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit (ZMZ) koordinieren sie Hilfeleistungen der Bundeswehr bei Naturkatastrophen, besonders schweren Unfällen und bei Großveranstaltungen. Um diese Aufgaben optimal erfüllen zu können, üben die Soldaten der KVKs ständig gemeinsam mit den Mitarbeitern der beteiligten Behörden, der Polizei und den zivilen Einsatz- und Rettungskräften von Feuerwehr, THW und DLRG. Landrat Dr. Alexander Saftig betonte die Wichtigkeit der seit Jahren engen und verlässlichen Zusammenarbeit: „Die Menschen erinnern sich noch gut an das Schneechaos im Münsterland, bei dem flächendeckend der Strom ausfiel, und an die Jahrhundertflut an Oder, Elbe und Donau im vergangenen Jahr. Solche Ereignisse zeigen, wie wichtig es ist, auf allen Ebenen zusammenzuarbeiten und gemeinsam zu üben. Ich bin froh, dass es unter den teilnehmenden Einheiten keine Berüh-rungsängste gibt, dass man zielgerichtet daran arbeitet, die Probleme zu lösen und die Bevölkerung im Ernstfall zu schützen.“

Pressemitteilung

Kreisverwaltung

Landkreis Mayen-Koblenz

Konzentriert bei der Arbeit: Die zivil-militärische Zusammenarbeit funktioniert im Kreis Mayen-Koblenz. Landrat Dr. Alexander Saftig informierte sich über die Lage der Übung „Standhafter Bär“, die das länderübergreifende Szenario eines Jahrhunderthochwassers beinhaltet.Foto: Kreisverwaltung MYK

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