Förderkreis St. Medard
Hochkarätige Sehenswürdigkeit
Auf Tagestour am Hochmoselübergang
Bendorf. Zu einer Tagestour hatte der Förderkreis St. Medard Bendorf eingeladen, und viele machten sich auf den Weg, wunderschöne Orte und eine imposante Großbaustelle zu besuchen. Erstes Ziel war Saarburg. Die wunderschöne Altstadt mit einem Wasserfall, der sich 20 Meter zwischen Fachwerkhäusern in die Tiefe stürzt, war sehr sehenswert. Malerische Gassen und Straßencafés luden die Gruppe zum Verweilen ein. Weiter ging die Fahrt nach Orscholz. Nach einer kleinen Wanderung war eine reizvolle Landschaft mit einem Blick auf die imposante Saarschleife zu bewundern. Nach dem Abstecher zu diesem Naturspektakel stand ein Besuch der weltbekannten Firma Villeroy & Boch in Mettlach auf dem Programm. Ein interessanter Film im Erlebniszentrum zeigte die Geschichte des Unternehmens. Gespannt waren die Teilnehmer schon auf die Großbaustelle des Hochmoselübergangs in Zeltingen-Rachtig. Bereits vor der Abfahrt aus Bendorf hatte Förderkreis-Vorsitzender Franz-Josef Schmidt im Pfarrheim in mehreren Kurzfilmen interessante Informationen über eine der größten Baustellen Europas gegeben. Der Aha-Effekt kam dann vor Ort, als man die Dimensionen des Bauwerkes in natura bestaunen konnte. In 160 Metern Höhe wird sich die Brücke künftig über das Moseltal erstrecken und mit ihren weiterführenden Straßen die belgischen und niederländischen Nordseehäfen sowie die belgischen Ballungsräume mit dem Rhein-Main-Gebiet verbinden. Nach einem Tag voller neuer Eindrücke und Erlebnisse stand dann auf dem Weg zurück nach Bendorf noch eine gemütliche Einkehr auf dem Programm.
Die weltbekannte Saarschleife bot der Bendorfer Besuchergruppe ein imposantes Bild.Foto: Karl-Rudolf Goergen