Bürger-Dialog in Bendorf
“Kennenlernen statt Parolen”
Wunsch nach Informationsbörse “Integration”
Bendorf. Zum „interreligiösen und internationalen Bürger-Dialog“ trafen sich Bendorfer Bürger und es entstand das, was den Initiatoren wichtig war: ein persönliches Gespräch untereinander, ein Kennenlernen und ein Austausch von Meinungen und Ansichten. Alles in einer ruhigen, sachlichen, bunt und durch alle Altersklassen gemischten Runde. Da jeder aus seinem Umfeld über verschiedene positive Aktionen rund um Integration in Bendorf berichten konnte, wurde klar, dass es vielschichtige Bemühungen um das Zusammenleben mit Menschen anderen Glaubens und anderer Kulturen gibt. Nicht immer sind diese Aktionen auch öffentlich bekannt. Es wurden beispielsweise Einladung von Flüchtlingen zum Dialog oder die Versorgung mit Kleidung und Einrichtungsgegenständen angesprochen.
Netzwerk gewünscht
Die Bürger wünschen sich ein Netzwerk oder eine Art Informationsbörse, beispielsweise zum Thema Integration, um den vielfältigen – zum Teil ehrenamtlichen - Initiativen eine bessere Plattform zu bieten.
Ein Zusammenleben wird in Bendorf vielfältig positiv praktiziert.
Kommunikation in deutscher Sprache
Auf eine Kommunikation in deutscher Sprache Wert zu legen – und auch Hilfen für den Abbau von Sprachbarrieren anzubieten – war ein weiteres Thema. Ebenso wie die in den Medien geschürten Themen um Pegida & Co. Aber auch Ängste und Sorgen wurden thematisiert und teils kontrovers diskutiert. Hier sei stellvertretend das Thema „Vollverschleierung“ und die Sorge vor extremistischen Aktivitäten genannt.
Das Thema „Zusammenleben in Bendorf“ bietet auch in der Zukunft noch viel Gesprächspotenzial. Daher soll der „Bürger-Stammtisch“ im Juni 2015 wieder stattfinden. Ein Termin wird rechtzeitig veröffentlicht.
-PS-