Wilhelm-Remy-Gymnasium Bendorf ist Schulschach-Landesmeister
Qualifizierung für die Deutschen Meisterschaften
Vom 14. bis 17. Mai wird um den Deutschen Meister gespielt
Bendorf. Beim Landesentscheid im Schulschach in Wörth am Rhein errangen Jan-Heinrich Böhm, Yannick Breuer, Pia Molka und Dennis Rommel in der Wettkampfklasse II, Jahrgang 1998 und jünger, den Titel für das Wilhelm-Remy-Gymnasium Bendorf und werden nun als Vertreter aus Rheinland-Pfalz bei den Deutschen Schulschachmeisterschaften der WK II vom 14. bis 17. Mai in Bad Harzburg an den Start gehen.
Mit fünf Siegen und zwei Unentschieden behauptete die Mannschaft des Wilhelm-Remy-Gymnasiums am Ende ungeschlagen den ersten Platz in der Schlusstabelle. Nach Siegen gegen Mannschaften aus Bitburg, Maxdorf, Neustadt und Landau war insbesondere die Schlussbegegnung gegen das zu diesem Zeitpunkt zweitplatzierte St. Katharinen Gymnasium Oppenheim eine nervenaufreibende Angelegenheit. Mindestens ein Unentschieden war vonnöten, um den Vorsprung in der Tabelle zu halten. Doch die ersten zwei Partien gingen unglücklich verloren, sodass die beiden verbliebenen Partien, welche ausgeglichen standen, gewonnen werden mussten. Letztlich gelang es sowohl Jan-Heinrich Böhm an Brett eins, die Abwehr des Gegners zu durchbrechen und die Partie souverän zu Ende zu spielen, als auch Pia Molka an Brett drei, in einem Herzschlagfinale ihr Spiel durch Zeitablauf des Gegners zu gewinnen. Somit war das Unentschieden gesichert und der Titel geholt.
Das freute neben den mitgereisten Eltern und Betreuern auch die Spieler des zweiten Teams des Wilhelm-Remy-Gymnasiums, das sich in der Wettkampfklasse III, Jahrgang 2000 und jünger, für den Landesentscheid qualifiziert hatte und in der Besetzung Sandro Hartel, Lukas Wappler, Claas Imig und Oliver Rommel den siebten Platz erreichte.
Die Schulleiterin Frau Lisa Schneider gratulierte den erfolgreichen Schülerinnen und Schülern zu den hervorragenden Leistungen sowie dem betreuenden Lehrer Herr Damson für sein großes Engagement. Lobend erwähnte die Schulleiterin auch den Förderkreis, der die Kosten für die Fahrt zum Landesfinale übernahm.
„Nur dort, wo die verschiedenen Teile der Schulgemeinschaft zusammenarbeiten, können solche Topleistungen erzielt werden“, so die Schulleiterin.