Spielerisch von den Besten lernen
F3-Jugend des SV Sayn besucht das Hobbyturnier in Koblenz
Sayn. Die Reise der F-Jugend 3 des SV Blau-Weiß Sayn ging am vergangenen Wochenende zum Turnier von Rot-Weiß Koblenz. Dort warteten neben der Gastgebermannschaft mit den Rheindörfern und Mülheim-Kärlich drei der stärksten F-Jugendmannschaften der Region auf die jungen wilden des SV. Bei diesem Turnier hieß es vor allem, sich Gutes von den älteren Jahrgängen der spielstarken Mannschaften abzuschauen. Genau dazu war bei dem Turnier auch ausreichend Gelegenheit für die mitgereisten Zuschauer.
Es wurde bereits ein sehr ansehnlicher F-Jugendfußball geboten, bei dem Raumaufteilung, Ballstafetten sowie Spielverlagerungen bis hin zu eintrainierten Spielzügen beobachtet werden konnten.
Die SV-Kicker brachten ihre Stärken klasse ein. Im Auftaktspiel gegen Mülheim-Kärlich hielt die eingespielte Abwehr rund um „Nino“, Nils und Jan lange stand. Zweikampfstärke und Lauffreude führten sogar so weit, dass Tristan und Philip sich einige Torchancen erarbeiten konnten. Durch einen unglücklichen Treffer gegen den Innenpfosten aus spitzem Winkel musste das Team das Spiel allerdings knapp hergeben. Ebenfalls ein 0:1 musste man gegen Vordereifel einstecken. Im dritten Spiel des Tages gegen Rot-Weiß Koblenz zeigte Torhüter Jannik seine Klasse. Er rettete das Team durch tolle Paraden sowie weite Abschläge, die für Entlastung sorgten, vor einer höheren Niederlage. Mit 0:3 wurde das Spiel letztlich abgegeben.
Im Abschlussspiel gegen die Rheindörfer wurden noch einmal alle Kräfte mobilisiert und sich bei Weitem nicht auf die Verteidigung beschränkt. An diesem Tag jedoch wollte kein Tor für die SV-Kicker fallen.
Während die Frage der Kinder lautete „Warum spielen wir heute gegen E-Jugendmannschaften?“, zog Trainer Oliver Schmitt andere Schlüsse aus dem Turnier: „Heute konnten wir sehr anschaulich erkennen, dass wir noch einige Bereiche haben, in denen sich die Jungs weiterentwickeln müssen. Was mich allerdings absolut positiv stimmt, ist, dass wir mit dem jüngeren Jahrgang noch ein Jahr Zeit haben, um auf dieses tolle Niveau zu kommen, welches wir heute gesehen haben. Hierfür sind unsere zwei Trainingseinheiten in der Woche sowie das bald anstehende Trainingslager die wichtigsten Pfeiler.“