JSG Bendorf/Vallendar
Spitzenspiel wurde an Halloween zum Gruselspiel
JSG Bendorf - HSG Kastellaun/Simmern 28:29 (15:10)
Bendorf. Als ob es nicht schon ein außergewöhnlicher Spieltag gewesen wäre. So wurde dann auch noch das Spitzenspiel der B-Jugend in der RPS-Oberliga aus Sicht der Gastgeber eine echte Horrorachterbahnfahrt.
Bendorf/Vallendar kam von Beginn an gut ins Spiel. Die Jungs standen von Beginn an sehr kompakt in der Abwehr und spielten druckvoll ihre Angriffe. So wurde schnell ein 2-Tore-Vorsprung herausgespielt und diesen konnte man auch lange halten. Zum Ende der ersten Halbzeit kam der JSG-Zug so richtig in Fahrt. Aus der sichereren Abwehr heraus wurde mit schnellen Angriffswellen und 100-prozentigen Abschlüssen ein Vorsprung von 5 Toren mit in die Halbzeitpause genommen.
Kaum zur zweiten Runde angepfiffen, knüpfte man an die Topleistung der ersten Halbzeit an. Tor um Tor trafen die Bendorfer Jungs. Und so hatte man sich nach wenigen Minuten einen 9-Tore-Vorsprung herausgespielt. Das war es, dachten alle! Die JSG schaltete zwei Gänge runter, die Trainer wechselten fleißig und den vielen anwesenden Bendorfer Zuschauer und Fans schmeckte der Kaffee und der Kuchen besonders gut. Was sollte da noch passieren?
Doch ein Spiel dauert 50 Minuten, und es waren noch circa 20 Minuten zu spielen. Man dachte wohl, der Gegner aus dem Hunsrück wäre am Boden und die Moral gebrochen. Doch alle wurden an diesem Halloween-Tag eines Besseren belehrt. Die HSG Kastellaun/Simmern bäumte sich gegen die drohende Niederlage auf und kämpfte sich Tor um Tor furios zurück ins Spiel. Alle Bendorf/Vallendarer waren in einer Schockstarre. Auch im Spiel der JSG funktionierte auf einmal überhaupt nichts mehr. Fünf verschossene Siebenmeter und Riesenlücken in der Abwehr spielten dem Gegner in die Karten. Und so kam es, wie es keiner mehr für möglich gehalten hatte: Ausgleich, der nächste Bendorfer Angriff zwar gut vorgetragen, doch der Ball geht am Tor vorbei. Im Gegenzug Foul gespielt und Siebenmeter für den Gast. Und der hatte heute mit seinem Schützen einen sehr Zuverlässigen, der auch diesen Strafwurf unhaltbar verwandelte und so dem Tabellenführer der RPS-Oberliga den Auswärtssieg sicherte. Die JSG Bendorf möchte sich bei allen Fans für diesen Handballthriller ohne Happy End entschuldigen und verspricht für die nächsten Spiele eine konzentrierte Arbeit bis zur letzten Sekunde.
Für die JSG spielten an diesem Tag: Adam Studentkowski im Tor, Jacob Schleier (10), David Rörich, Jannis Hofmann (2), Dennis Herdt, Mike Müller (1), Nico van Bellen, Jakob Wallura (2), Jasper Weiler (7), Lukas Wichmann (5), Lucas Krämer (1), Daniel Schüller, Max Bauch, Tim Schubert und Nils Dreidoppel Pressemitteilung der
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