Innenstadtsanierung und -aufwertung in Bendorf
Stadtverwaltung muss handeln
Bendorf. Den Fassadenwettbewerb wieder einführen, das CIMA-Gutachten (Teilkonzept Innenstadt) weiter umsetzen und den Antrag der Liberalen für einen „Stadtentwicklungsfond“ wieder aufgreifen – das sind die drei Kernforderungen des Antrags, den die FDP-Stadtratsfraktion für die letzte Sitzung vor der Kommunalwahl eingebracht hat.
Der Fraktionsvorsitzende Herbert Speyerer erinnerte dabei an die zentrale Forderung des 2009 erstellten CIMA-Gutachtens: „Die Innenstadt von Bendorf muss sich in den nächsten zehn Jahren zum wirtschaftlichen Zentrum von Handel und Dienstleistungen und zum lebendigen und blühenden Mittelpunkt von Bendorf entwickeln.“ Tatsächlich hat aber der Leerstand bei Geschäften zugenommen, sodass mit unterschiedlichen Maßnahmen gegengesteuert werden muss. Der FDP-Antrag greift deshalb verschiedene Vorschläge auf:
1. Durch die Wiedereinführung des Fassadenwettbewerbs würden Immobilieneigentümer im Zusammenspiel von Stadtverwaltung, Handwerk und Bewohnern belohnt, wenn sie zur Verschönerung der Stadt beitragen. 2. Ein neues Sanierungsgebiet zwischen Poststraße und Bachstraße würde gegebenenfalls Fördergelder des Landes und Bundes ermöglichen.
3. Der „Stadtentwicklungsfond“, den zum Beispiel Bad Dürkheim vor mehreren Jahren erfolgreich aufgelegt hatte, könnte dazu dienen, private Finanzmittel zur Innenstadtaufwertung zu erzielen.
Positive Entwicklungen in der Kernstadt
FDP-Stadtverbandsvorsitzender Günther Bomm stellte bei einem Rundgang mit seinen beiden Stellvertretern, Annika Mehmeti und Herbert Speyerer, fest: „Die Stadtverwaltung muss initiativ werden. Es gibt aber positive Entwicklungen in der Kernstadt, nämlich der Umbau des Anwesens „Em flegge“, der Bau von Eigentumswohnungen „Hinter Lenchens Haus“, das ernsthafte Interesse zahlungskräftiger Investoren für das stadteigene Areal zwischen Römerstraße und Bachstraße und der zugesagte Bau eines Cafés am Kirchplatz.“
Pressemitteilung
FDP Bendorf