Allgemeine Berichte | 16.07.2026

Symbolischer Spatenstich

Umgestaltung der Bendorfer Hauptstraße mit Fokus auf Nachhaltigkeit

(v.l.n.r.): Ingenieur Dirk Gastring, Erster Beigeordneter Peter Schneider, Peter Moskopp, MdL, Bernd Cornely, Leiter LBM, Beigeordnete Zeynep Begen, Bürgermeister Christoph Mohr, Claudia Marbach-Mais vom Bundesverkehrsministerium, Tiefbautechniker Uwe Hahn beim symbolischen Spatenstich.

Bendorf. Mit einem symbolischen ersten Spatenstich ist der Startschuss für die umfassende Erneuerung der Bendorfer Hauptstraße gefallen. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung, Planung und Bauwirtschaft eröffnete Bürgermeister Christoph Mohr offiziell eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte der kommenden Jahre.

Zu den Gästen zählten unter anderem Claudia Marbach-Mais vom Bundesministerium für Verkehr, Bernd Cornely, Leiter des Landesbetriebs Mobilität (LBM) Cochem-Koblenz und der Landtagsabgeordnete Peter Moskopp. Darüber hinaus nahmen Vertreterinnen und Vertreter der kommunalen Gremien, der Stadtverwaltung sowie der ausführenden Unternehmen an dem Termin teil.

In seiner Begrüßung dankte Christoph Mohr allen Fördergebern, Planungsbüros und Projektbeteiligten, die zur Umsetzung des Vorhabens beitragen. Gleichzeitig machte er deutlich, dass die rund zweijährige Bauzeit für Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Gewerbetreibenden entlang der Hauptstraße mit Einschränkungen verbunden sein werde. Er appellierte deshalb an die Bürgerinnen und Bürger, die Geschäfte und Gastronomiebetriebe während der Bauphase weiterhin zu unterstützen: „Ich lade alle herzlich ein, auch während der Bauzeit bewusst in der Hauptstraße einzukaufen, Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen oder die Gastronomie zu besuchen. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass unsere Innenstadt diese Phase gut meistert und gestärkt aus ihr hervorgeht“.

Auch der Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Kultur, Werner Prümm, hob die besondere Bedeutung des Projekts hervor. Es sei schön, dass die Bundesstraße nicht nur funktional erneuert wird, sondern gleichzeitig die Ziele der Grünen Entdeckerstadt und der Klimaanpassung konsequent mitgedacht werden können. „Wir sind dem LBM und den Fördergebern von Bund und Land dankbar, dass die Hauptstraße klimagerecht und mit hoher Qualität ausgebaut werden kann“, erklärte Prümm.

Die umfassende Umgestaltung der Hauptstraße umfasst neben der Erneuerung der Straße und der Versorgungsinfrastruktur auch Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität, der Barrierefreiheit sowie zur Klimaanpassung. Nachhaltige Gestaltungselemente sollen die Innenstadt langfristig stärken und den öffentlichen Raum deutlich aufwerten.

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich rund zwei Jahre dauern. Mit der Ausführung wurde die EUROVIA Bau GmbH beauftragt. Die Planung übernahmen die Gastring Ingenieure auf Grundlage eines ursprünglichen Entwurfs des Planungsbüros Club L94.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund vier Millionen Euro. Das Bundesamt für Logistik und Mobilität fördert im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr das Vorhaben „Klima-Gehweg“ mit rund 1,2 Millionen Euro. Weitere 60.000 Euro stammen aus dem Kommunalen Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (KIPKI) des Landes Rheinland-Pfalz.

Mit dem symbolischen Spatenstich ist nun der offizielle Auftakt erfolgt. Die eigentlichen Bauarbeiten beginnen Ende Juli und markieren den Start eines Projekts, das die Bendorfer Innenstadt nachhaltig prägen und zukunftsfähig weiterentwickeln wird.

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(v.l.n.r.): Ingenieur Dirk Gastring, Erster Beigeordneter Peter Schneider, Peter Moskopp, MdL, Bernd Cornely, Leiter LBM, Beigeordnete Zeynep Begen, Bürgermeister Christoph Mohr, Claudia Marbach-Mais vom Bundesverkehrsministerium, Tiefbautechniker Uwe Hahn beim symbolischen Spatenstich. Foto: Stadt Bendorf

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