Allgemeine Berichte | 11.03.2015

Integrationskurse der Wirtschaftsfachschule Köln in Bendorf

Veranstaltungen laufen erfolgreich

Bürgermeister Kessler besuchte den Unterricht

Hintere Reihe v.l.: Andreas Singerhoff von der Kölner Wirtschaftsschule, Lothar Kaspers vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (4.v.l.), Jessica Bühler vom Jobcenter Mayen-Koblenz (6.v.l.), Bürgermeister Michael Kessler (8.v.l.) und Hüseyin Ocar, Sozialberater der AWO (r.). Vordere Reihe: Lidia Simon, Dozentin des Integrationskurses (3.v.l.) und Dr. Ute Stuhlträger-Fatehpour (r.).privat

Bendorf. Seit 2005 führt die Wirtschaftsfachschule Köln in Bendorf Integrationskurse durch, die durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert werden.

Die Kurse sind mehr als ein Deutschsprachkurs, weil den Teilnehmern auch Kultur, Geschichte und Brauchtum ihrer neuen Heimat näher gebracht werden.

Davon machte sich jetzt Bürgermeister Michael Kessler bei einem Besuch des laufenden Kurses ein Bild.

Lothar Kaspers vom Bundesamt erläuterte den Gästen die Funktion der Kurse und Herr Singerhoff, Geschäftsführer der Kölner Wirtschaftsfachschule, erklärte, wie erfolgreich die Arbeit mit den Menschen fremder Herkunft sei, die seit 2005 von der Lehrerin, Frau Simon, durchgeführt wird. Der Migrationsdienst der Arbeiterwohlfahrt führt mit Herr Ocar die Sozialbetreuung der Teilnehmer durch. Auch die Stadtverwaltung informiert regelmäßig die Kurse über aktuelle Themen. So habe man auch eine Unterrichtseinheit im Herbst 2014 zu den Beiratswahlen durchgeführt.

Die 17 Teilnehmer des Kurses, die aus verschiedenen Ländern stammen, stellten sich einzeln in deutscher Sprache den Gästen vor und zeigten somit was sie bisher gelernt haben und weiter ausbauen wollen.

Bürgermeister Kessler dankte allen Akteuren, die sich für die Teilnehmer einsetzten. Er sprach die Schüler persönlich an und forderte sie auf, die deutsche Sprache auch nach dem Kurs weiter zu lernen, da Sprache die Brücke zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben sei. Aus persönlichem Erleben erläuterte der Bürgermeister, welche Bereicherung Zweisprachigkeit bedeuten könne, aber wie notwendig das sehr gute Erlernen der Sprache in der man lebe, für die Neubürger sei.

Hintere Reihe v.l.: Andreas Singerhoff von der Kölner Wirtschaftsschule, Lothar Kaspers vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (4.v.l.), Jessica Bühler vom Jobcenter Mayen-Koblenz (6.v.l.), Bürgermeister Michael Kessler (8.v.l.) und Hüseyin Ocar, Sozialberater der AWO (r.). Vordere Reihe: Lidia Simon, Dozentin des Integrationskurses (3.v.l.) und Dr. Ute Stuhlträger-Fatehpour (r.).Foto: privat

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