Gesundheitsamt Mayen-Koblenz informiert
Wasserqualität von Hallen- und Freibädern in der Region ist gut
Schwimmen macht in Mayen-Koblenz Spaß
Kreis MYK. Gerade zu Beginn der Freibadsaison wollen viele Menschen wissen: Kann ich in unseren Schwimmbädern nach Herzenslust baden? Oder muss ich Angst vor Erkrankungen haben? „Die Qualität des Badewassers in unseren Frei- und Hallenbädern ist überwiegend gut bis sehr gut. Das bestätigen die Kontrollen unserer Hygieneinspektoren“, sagt Dr. Jürgen Otten, Leiter des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz. Bei geeignetem Freibadwetter werden die Freibäder in der Regel alle 14 Tage überprüft. Die vier Hygieneinspektoren überprüfen neben den Freibädern die Hallen- und Hotelbäder in den Bereichen Koblenz, Mayen und Andernach. „Das Infektionsschutzgesetz, die Verordnung über die Qualität von Schwimm- und Badebeckenwasser sowie die DIN-Norm über die Aufbereitung und Desinfektion von Badewasser in öffentlichen Schwimmbädern lassen den Betreibern keinen Spielraum“, so Otten. Schwimmbäder stehen unter einem starken Konkurrenzdruck. Sie haben von daher ein starkes Eigeninteresse, die Hygienestandards einzuhalten. In jedem Schwimmbad muss ein Schwimmmeister mehrmals täglich die Wasserqualität überprüfen und die Aufbereitungsparameter dokumentieren. Die Hygieneinspektoren kontrollieren diese Aufzeichnungen, besichtigen die Aufbereitungstechnik und nehmen selbst Proben. Vor Ort werden Temperatur, pH-Wert und Chlorkonzentration festgestellt. Das entnommene Wasser wird an das Landesuntersuchungsamt in Koblenz geschickt und dort mikrobiologisch untersucht. Nach ein bis zwei Tagen liegen die Ergebnisse vor. „Gutes Badewasser muss frei von Krankheitserregern sein“. Wichtig ist die Chlordosierung, die weder unter noch überdosiert sein darf, sowie die erforderliche Frischwasserzufuhr für jeden Badegast. Zu viel gebundenes Chlor reizt die Schleimhäute. Zu wenig Chlor begünstigt die Ausbreitung von Keimen und Bakterien.
Pressemitteilung der
Kreisverwaltung MYK
