Allgemeine Berichte | 22.07.2014

Kultursommer in der Sayner Hütte mit ansprechendem Programm

„Welt in Schwarz und Weiß“

Informierten über das Programm (v.l.) Karl-Jürgen Wilbert (Rotary-Mitglied), Universitätsmusikdirektor Ron-Dirk Entleutner, Bürgermeister Michael Syré und Barbara Harnsichfeger (Moderatorin beim Benefizkonzert).US

Bendorf. Die „Stiftung Sayner Hütte“ kümmert sich um die Erhaltung, Pflege und Weiterentwicklung der historischen Eisengießerei in Bendorf. Hier im Besonderen um die sogenannte „Althansche Gießhalle“ und so wird diese nun durch den Kultursommer 2014 einmal mehr in den Vordergrund kommen. Die Sayner Hütte in Kooperation mit dem Mittelrhein-Museum Koblenz, der Landesstiftung Villa Musica, dem Freundeskreis und der Stiftung der Universität wird vom 22. August bis 21. September ein kulturelles Programm unter der Überschrift „Welt in Schwarz und Weiß“ in und um die Gießhalle präsentieren: Expressionismus als Gesamtkunstwerk; hier wird man Filme zu sehen bekommen, Licht, Musik, Kunst und Literatur im Einklang der alten Mauern und seiner Atmosphäre.

Pressevorstellung in der „Krupp’schen Halle“

Bei der Pressevorstellung des Programms in der „Krupp’schen Halle“ sprach Rehlinde Glöckner von der Stiftung Sayner Hütte sogar von einem Meilenstein in eine gute Zukunft für die Sayner Hütte. Auf die Atmosphäre in der Gießhalle ist man besonders gespannt.

Barbara Harnischfeger wird beim Benefizkonzert am 20. September in der Gießhalle die Moderation übernehmen und sie ist gespannt, wie es in der Halle aus Gusseisen und Glas klingen wird. Darauf freut sich auch Universitätsmusikdirektor Ron-Dirk Entleutner, denn er wird das Konzert mit etwa 80 Mitglieder im Orchester dirigieren. Der Freundes

kreis, die Stiftung der Universität Koblenz und der Rotary-Länderausschuss Bulgarien laden zu dem Benefizkonzert des jungen Symphonieorchesters der Universität Koblenz ein. Die Koblenzer Solisten Rafael Klepsch (Klavier) und Andreas Stickel (Trompete) werden sicher auch schon sehr gespannt auf den einmaligen Veranstaltungsort sein.

Karl-Jürgen Wilbert (Rotary-Mitglied) bezeichnete das Konzert als sehr bemerkenswert. Für ihn wird mit diesem Konzert nun auch ein lang gehegter Traum, in der Gießhalle einmal etwas zu veranstalten, in Erfüllung gehen.

Unterstützung des bulgarischen Gesundheitswesens

Der Netto-Überschuss aus dem Konzert soll dem bulgarischen Gesundheitswesen zugute kommen. Kinderkliniken in Sofia und Plovdiv werden unterstützt und hier gezielte medizinische Projekte und hier die Qualifikation von Assistenzärzten stärker gefördert werden, so Wilbert im Pressegespräch.

Bürgermeister Michael Syré sagte in der Pressekonferenz, dass es noch ein langer Weg für die Sayner Hütte sei und es noch einiges zu tun gäbe, doch diese Veranstaltungsreihe lässt ihn optimistisch in die Zukunft schauen.

Ein sehr besonderer Tag

Doch sagte er, der 20. September wird für die Stadt Bendorf und für Sayn ein sehr besonderer Tag werden. Als „karg und edel“ soll die Gießhalle inszeniert und erlebt werden, so das zentrale Anliegen des Freundeskreises. Und dieses Vorhaben steht vor seiner ersten Herausforderung. Alle sind gespannt auf die musikalischen und kulturellen Inszenierungen, die Freude ist groß und auf die Resonanz der Besucher und deren Meinungen ist man ohnehin sehr neugierig.

Eine Pressekonferenz gab Aufschluss auf das Programm zum Kultursommer 2014 unter dem Motto „Welt in Schwarz und Weiß“ in und um die Gießhalle der Sayner Hütte.

Eine Pressekonferenz gab Aufschluss auf das Programm zum Kultursommer 2014 unter dem Motto „Welt in Schwarz und Weiß“ in und um die Gießhalle der Sayner Hütte.

Informierten über das Programm (v.l.) Karl-Jürgen Wilbert (Rotary-Mitglied), Universitätsmusikdirektor Ron-Dirk Entleutner, Bürgermeister Michael Syré und Barbara Harnsichfeger (Moderatorin beim Benefizkonzert). Fotos: US

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