Marienhaus Klinikum St. Josef Bendorf
Zweiter Bendorfer Themennachmittag
Aktuelle Trends in der Orthopädie, Unfallchirurgie und Wirbelsäulenchirurgie
Bendorf. Als eine der größten chirurgischen Kliniken in Rheinland-Pfalz bietet die Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Wirbelsäulenchirurgie des Marienhaus Klinikums Bendorf - Neuwied - Waldbreitbach das gesamte orthopädische, unfall- und wirbelsäulenchirurgische Leistungsspektrum an. Niedergelassene Ärzte und Physiotherapeuten konnten sich während des zweiten Bendorfer Themennachmittags über aktuelle Trends in der Orthopädie, der Unfallchirurgie und Wirbelsäulenchirurgie informieren.
Prof. Dr. Joern Michael, geschäftsführender Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie des Marienhaus Klinikums St. Josef Bendorf, begrüßte die rund 60 Kollegen und führte in das informative Programm des Nachmittages ein.
Zunächst bot Dr. Stefan Roland, Oberarzt der Klinik für Orthopädie, dem interessierten Fachpublikum einen Einblick in die aktuellen Standards bei schulterchirurgischen Eingriffen und stellte unterschiedliche Systeme und Anbieter von Schulterprothesen vor. Anschaulich demonstrierte Dr. Roland die steigende Anzahl an schulterendoprothetischen Eingriffen sowie Behandlungskonzepte und -erfolge anhand von Film- und Fotoaufnahmen.
Die Knieendoprothetik war in den letzten Monaten oftmals Gegenstand der Diskussion in den Medien und der Politik. Dr. Jürgen Fey, Oberarzt der Klinik für Orthopädie, präsentierte Techniken, durch die man bei jüngeren Patienten das Gelenk am Knie erhalten und so zunächst eine Prothese vermeiden kann, wenn die korrekte Indikation dafür gestellt wurde. In rund 90 Prozent der Fälle führt dieses im Haus angewendete Verfahren im Sinne eines Gelenkerhaltes zu deutlicher Schmerzerleichterung und funktioneller Verbesserung des Gelenks beim Patienten. Hierzu ergänzend zeigte André Küpper, Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie, verschiedene Kombinationsverletzungen am Knie sowie deren Diagnostik und Therapiemöglichkeiten aus unfallchirurgischer Sicht auf.
Neue Behandlungsmethoden und alte Probleme und Grenzen
Nach einer kurzen Pause fuhr Dr. Georg Weimer, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, mit einem Vortrag zu Dekompressionsoperationen bei Schädigung der Nerven an Schulter, Ellenbogen bzw. im Bereich der Handwurzel fort. Diese gehören zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen im Marienhaus Klinikum. Insofern interessierten sich die Fachbesucher besonders für die aktuellen Behandlungsmethoden im Haus.
Danach stellte Christoph Görgen, Oberarzt der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie, das neurochirurgische Konzept bei schwerstverletzten Patienten mit Schädel-Hirn-Traumata vor. Gerade bei diesen medizinischen Notfällen ist eine schnelle und kompetente Versorgung dafür entscheidend, ob ein Schwerverletzter überlebt oder gesundheitliche Spätfolgen und Beeinträchtigungen erleidet. Da das Marienhaus Klinikum für Unfallopfer beste Behandlungsvoraussetzungen vorhält, ist es seit Mitte des Jahres als regionales Traumazentrum zertifiziert. Christoph Görgen schilderte, wie Patienten mit Schädel-Hirn-Traumata im Haus durch Zusammenarbeit verschiedener Abteilungen effizient versorgt werden; zudem machte er aber auch deutlich, wo auch heute noch die medizinischen Grenzen der Therapie liegen und mit welchen Herausforderungen man in der Praxis konfrontiert ist.
Im abschließenden Vortrag von Dr. Martin Reuber, Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensiv-Medizin, ging es dann um ein Thema, das bei jeder dritten Operation relevant ist: Patienten mit Blutarmut. Diese ist ein Risikofaktor, der - unabhängig von der Erkrankung des Patienten - Einfluss auf die Länge des Krankenhausaufenthaltes hat. Dr. Reuber stellte seinen Kollegen verschiedene Optionen vor, wie die Blutarmut vor und während der Operation behandelt werden kann sowie die Vor- und Nachteile der verschiedenen therapeutischen Ansätze.
Am Ende des abwechslungsreichen Nachmittags bedankte sich Prof. Dr. Joern Michael beim Auditorium, das trotz hochsommerlicher Temperaturen bis zum Ende interessiert mitdiskutierte, und lud bereits zur Folgeveranstaltung im Herbst 2014 ein.Pressemitteilung
Marienhaus Klinikum
St. Josef Bendorf
(v.l.n.r.) Prof. Dr. Joern Michael mit den Referenten des zweiten Bendorfer Themennachmittags Dr. Jürgen Fey, Dr. Stefan Roland, André Küpper, Dr. Georg Weimer, Christoph Görgen und Dr. Martin Reuber.Foto: privatArtikel melden
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